Gedanken(FETZEN)
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Was brauchst du um glücklich zu sein?

Strebt nicht jeder Mensch danach sein Glück zu finden? Möchte nicht jeder das Beste aus seinem Leben machen? Und scheitern die meisten dann nicht an den gesellschaftlichen Zwängen, an den eigenen Zweifeln und Ängste? An den immer mehr werdenden Verpflichtungen?

Immer dann wenn es etwas zu Feiern gibt (Weihnachten, Geburtstage, …) schenken sich Menschen Dinge. Unnötige Dinge. Die Strassen der Städte und die Läden sind maßlos überfüllt.

Brauche ich denn Gegenstände um glücklich zu sein? Muss ich teure Geschenke machen um andere glücklich zu machen? Oder schenke ich diese um mich selbst besser zu fühlen?

Meine Eltern hatten nie viel Geld und seit ich älter bin höre ich immer wieder von beiden: Viel gibt es dieses Mal aber nicht. – Haben sie denn schon jemals darüber nachgedacht, dass ich vielleicht auch gar nicht viel möchte? Ich bin schon glücklich genug wenn ich mit jedem tolle Momente und schöne Erinnerungen sammeln kann. Mit jedem Zeit verbringen kann.

Macht das große Geld glücklich? Und die damit verbundene Freiheit zu tun was man möchte?

Ich denke Geld macht nur bedingt glücklich. Nämlich dann, wenn man keine Sorgen haben muss wie man seine Rechnungen bezahlt. Wenn man sich hin und wieder was gönnen kann (oder in meinem Fall: beiseite legen kann). Zu wenig Geld macht Sorgen. Wie bezahle ich dies und jenes? Zu viel Geld kann meiner Meinung nach auch unglücklich machen. Klar kann man alle seine Rechnungen bezahlen, aber man strebt nach immer mehr. Und in so einem Fall häufen sich schnell falsche Freunde an.

So wie jeder Mensch andere Ansichten vom glücklich sein hat, ist es auch unterschiedlich was jeder Mensch wirklich braucht. Es ist abhängig von den Umständen, unter denen man auswächst und lebt. Glück ist auch davon abhängig was einem im weiteren Leben passiert.

Macht das Besitzen von Dingen glücklich?

Oft hört oder sieht man, das viel beschäftigte Eltern ihren Kindern Geschenke machen um fehlende Anwesenheit und damit auch einen Mangel an Anerkennung und Liebe wett zu machen. Aber glücklich werden diese Kinder meistens nicht, oder? Als Kind freut man sich noch riesig darüber. Aber oft auch nur kurze Zeit. Dann muss was neues, was besseres her. Wenn diese Kinder älter werden zieht sich dieses Verlangen oft weiter. Sie verbinden teure Geschenke mit Liebe und Anerkennung. Sind enttäuscht, wenn etwas nicht ihren Erwartungen entspricht oder sind sogar neidisch auf andere.

Also mich widert dieser allgemeine Konsum-Zwang schon lange an.
Ich hab das schnellste Auto. Den größeren Fernseher mit mehr Features. Die neuste Spielekonsole. Und Smartphones. Smartphones fangen langsam an mich richtig zu nerven. Zumindest wenn man unter Freunden ist. Ständig hängt man an diesem Teil.

Marken-Klamotten? Warum nicht mit „No-Name“ – Marken genauso glücklich werden?
Schon lange spiele ich mit dem Gedanken mein Hab und Gut auf das Nötigste zu minimieren. Mein Ziel ist es dabei allerdings nicht alles in einen Rucksack stopfen zu können.

Endlos-aneinanderreihende Kleidungsstücke wimmel sich in meinem Schrank. Immer darauf bedacht als nächstes benutzt zu werden. Doch wieviel davon habe ich schon Monate oder gar Jahre nicht mehr getragen? Für viele Menschen ist das Trennen von Besitztümern schwer. Warum eigentlich? Verlustängste? Fühlt man sich mit weniger Besitz weniger wert?

Fernseher. Kleiderschrank oder Bett? Wenn ich allein wohnen würde, wären dies Dinge die ich nicht benötigen würde.

Ich liebe Dokumentationen. Dafür brauche ich aber keinen Fernseher. Nachrichten? Radio oder Internet. Kleiderschrank? Simple Kleiderstangen reichten mir vorher auch. Ein Bett? Ist toll, aber eigentlich schlafen wir doch eh nur auf der Matratze.

Allerdings gibt es auch Gegenstände mit denen wir etwas verbinden. Oft sind es Dinge die einen an schöne Momente oder einen geliebten Menschen erinnern. Sei es auf Reisen, beim Umzug in eine weiter entfernte Stadt oder bei Verlust. Hier kommt es auf den persönlichen Wert an. Das was wir mit dem Gegenstand verbinden kann glücklich machen (oder traurig).

Machen Beziehungen oder Menschen allgemein jemanden glücklich?

Strebt nicht nach der perfekten Beziehung? Ein Leben lang? Nach dem Mann (oder die Frau) für’s Leben? Am besten Kinder und ein Haus dazu. Für mich wäre diese Kinder und Haus-Sache nicht wirklich etwas. Außer es ist ein Hausboot.

Ein Haus. Ein Leben lang an einem Fleck? Bei dem Gedanken überkommt mich ein kleiner Schauer. Ein Haus kann man schlechter abschaffen als eine Wohnung .. und es macht mehr Arbeit. Mir reicht da schon der Lieblingsmensch, der mein Reisen akzeptieren kann.

Sich mit Menschen zu umgeben macht defintiv glücklich. Hast du keine Freunde oder zumindest Menschen mit denen du dich regelmäßig austauschen kannst, fühlst du dich einsam. Vergessen. Überflüssig. Zu viele Menschen können aber auch unglücklich machen. Dich erdrücken. Irgendwann sehnst du dich dann danach mal alleine zu sein. „Mal alleine sein“ ist auf jeden Fall notwendig um zur Ruhe zu kommen. Sich selbst klar zu machen wer man eigentlich ist.

Wenn wir in Selbstzweifel versinken ist die Anerkennung anderer für uns extrem wichtig. Aber warum? Wieso können wir uns nicht von uns aus motivieren. Uns selbst die Anerkennung schenken die wir brauchen um ungezwungen und stolz zu sein?

Macht mehr Zeit glücklich?

Schon immer plage ich mich damit rum, dass ich nicht für Bürojobs von 9-6 gemacht bin. Ist irgendwas nicht richtig mit mir? Viele verstehen das nicht. Die Sicherheit. Das Geld. Wenn man selbstständig ist denken viele man würde nur rumsitzen. Nichts machen. Dabei ist es doch genau das Gegenteil. Bist du selbstständig, arbeitest du viel viel mehr. Manchmal sogar 24/7. Ich habe kein Problem damit viel zu arbeiten. Nur bevorzuge ich es mir das wann und wo selbst zu bestimmen. Wenn das Ergebnis stimmt ist doch alles gut. Das sollte das Wichtigste sein.

Von 9 – 6 in einem Büro sitzen.

Gefangen in dem Alltags-Hamsterrad.

Alptraum.

Wirst du auch schnell unglücklich, wenn andere über deine Zeit bestimmen? Sie bestimmen nicht nur über deine Zeit, sondern auch darüber wie du sie verbringen musst. Das kann doch nicht erfüllend und glücklich machen. Mehr Zeit würde dich vermutlich nicht glücklicher machen, aber wenn du selbst bestimmen könntest wie du deine Zeit einteilst.

Aber sei vorsichtig: hast du zu viel Zeit kann es wieder unglücklich machen. Man langweilt sich schnell und weiß nichts mit sich anzufangen.

Macht Geld glücklich?

Das liebe Geld. Man sagt ja: „Geld allein macht nicht glücklich“ dennoch braucht man es um vorwärts zu kommen. Um unbeschwert zu sein. Es lässt einen ruhiger schlafen.

Zu wenig davon ist grausam. Wie bezahle ich meine Rechnungen? Und wie soll ich mir ohne Geld etwas zu Essen besorgen?

Zu viel auch. Menschen von denen man lange nichts gehört hat oder falsche Freunde schleichen sich ein. Wie geht man denn damit um?

Wenn du meine Meinung dazu hören willst: Geld macht dich nicht glücklich. Wenn du einen Job hast der gutes Geld bringt, zu dem du dich aber jeden Tag quälen musst? Da hilft dir irgendwann auch das Geld nicht mehr. Wie weiter oben schon erwähnt: solange du genug hast um deine Fix-Kosten zu decken kannst du schon völlig zufrieden und glücklich sein. Wenn du deine Fixkosten auch noch senken kannst hast du sogar noch Platz für eine Rücklage.

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Zum glücklich sein brauchst du keine Marken-Klamotten, keine teueren Geräte oder ein fettes Haus.

Eine hand-voll Freunde. Genug Geld um deine Kosten zu decken. Niemand der dir sagt, wie du deine Zeit einzuteilen und zu verbringen hast.

Das sind Dinge die mich glücklich machen. Was ist mit dir? Wie siehst du das?

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Irgendwie ist man doch nie zufrieden und glücklich. Man strebt immer nach den Dingen die man selbst nicht hat oder macht. Hat man es im Überfluss, langweilt man sich schnell und wird unzufrieden.

Menschen wird immer vorgegaukelt etwas besseres, teueres, schnelleres oder höheres zu benötigen. Wir verschwenden in vielen Teilen der Erde unmengen an Nahrung, weil es schlecht wird oder „die Augen größer waren als der Teller“. Leute verprassen ihr Geld für unnötige „Scheisse“ während andere am Existenzminimum kratzen.

Bist du glücklich mit deinem derzeitigen Leben? Mit deiner Umgebung? Und was hindert dich daran es zu ändern? Bequemlichkeit? Angst? Zweifel?

Hinterlasse einen Kommentar und erzähle mir von deiner Vision des Glücks!

 

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