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Tage 359 bis 361 von bunterwegs2nepal – Udabno, Georgien

Noch sitze ich mit meinem angebrochenen Fuß in Georgien fest, aber ein Ende ist schon in Sicht. Aber laut Prognosen habe ich immer noch circa 3 Wochen.

(Randnotiz: Leider habe ich hier keine Bilder mehr zu gefunden – werden nachgetragen, sobald ich sie gefunden habe, der Bericht ist aus dem Kopf heraus und daher leider ungenau, ich habe von der Zeit leider keine Tagbucheinträge)

31. Juli 2017

Heute ging es mit Keamo in die georgische Wüste. Das Hostel in Tbilisi ist ja in polnischer Hand, und so auch das Hostel in Udabno. (Anmerk. d. Red.: Das Hostel in Tbilisi exisitiert nicht mehr) Daher nahmen uns polnische Kollegen aus Tbilisi mit.

Wir fuhren aber nicht auf direktem Weg nach Udabno, sondern machten noch bei einem georgischen Winzer halt. Der Winzer selbst kam nicht aus Georgien, aber ich kann mich nicht mehr daran erinnern, woher er kam. Es gab auf jeden Fall Wein ;)

Einen kleinen Beitrag zu Udabno hab ich hier damals gepostet, mit ein paar Eindrücken zu dem „Örtchen“.

01. August 2017

Seit Wochen verletzt, musste ich mal für ein paar Tage raus aus Tbilisi.

Was gibt es da besseres, als in die georgische Wüste zu fahren? Richtig, nicht viel. Nicht viel gab es in der Wüste allerdings auch.

Udabno ist relativ bekannt, da der Ort auf dem Weg zum Kloster Davit Garedja liegt. Somit halten die ganzen Busse und Guides dort, im Udabno Hostel.

Wir schliefen in einem kleinere Gebäude des Hostels, rechts daneben war das Hauptgebäude mit kleinem Restaurant und Rezeption.

Es war eh schon ein ziemlich heißer Sommer in Georgien, aber das Stück vom Hostel zum Kloster machte Keamo und mir zu schaffen.

Wir liefen ziemlich langsam die Straße entlang und versuchten eine Mitfahrgelegenheit zu bekommen. Ein nettes Pärchen nahm uns nach einer Weile mit – uns kam es vor wie eine endlose Ewigkeit.

02. August 2017

Die Tage in Udabno schlief ich mit meinem Schlafsack auf der großen Terrasse vor unserem Zimmer.

Nachts hörte ich die Wölfe jaulen. Das war schon ein wenig befremdlich, aber auch eine tolle Erfahrung. Fernab von einer Stadt war der Sternenhimmel hier einfach nur traumhaft, und man konnte endlos Sterne gucken.

Wie ich das liebe!

*

Während es für uns einfach war, nach Udabno zu kommen – lief das Zurückkommen nach Tbilisi nicht so easy. Wir mussten trampen, und es war brüllend heiß. Zudem konnte ich mit meinem Fuß immer noch nicht gut laufen.

Gezielt per Anhalter zu fahren ist für mich immer noch ein komisches Gefühl. Bisher lief ich einfach an der Straße entlang und mir wurde Hilfe bzw die Mitnahme angeboten, ohne das ich darum bat.

Wer Udabno kennt, weiß allerdings auch, dass hier nicht viel los ist. Ab und zu kommt mal ein Touribus oder eine Mashrutka vorbei. Touribusse nehmen einen nicht mit, und eine Mashrutka war an dem Tag nicht unser Ziel. Zudem sind die nach Udabno auch nicht unbedingt zuverlässig.

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