Rumänien, Wandern
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Tage 105 bis 107 von bunterwegs2nepal: Von Sibiu nach Piteşti, Rumänien

Ohh wow, der letzten Etappen-Bericht ist schon eine Weile her.

Woran das liegt? Du hast ja vielleicht mitbekommen, dass meine Festplatte kaputt gegangen ist (jaa, nach 3 oder 4 Jahren darf das mal passieren), damit sind einfach fast alle Bilder und Videos der letzten 4 bis 5 Monate futsch – ich hoffe ja immer noch, dass die Platte die Tage repariert werden kann.

Damit bleiben mir nur minimal die Bilder, die ich am Ende eines Tages immer poste. Das ist meiner Meinung nach für einen Artikel zu wenig, um dir wirklich einen Eindruck der Tour zu vermitteln / zu zeigen.

Aber vorenthalten will ich dir die ganzen Stories ja auch nicht (vorallem, wer mir länger folgt und auch den Newsletter abonniert hat, weiß, dass da noch einige Stories kommen).

Also weiter geht es mit den Tagen 105 bis 107

13.09.2016

Sibiu – Tălmaciu
20 km

Nach 4 tollen Tagen in Sibiu, wo ich mich das erste Mal so richtig wohl (in Rumänien) gefühlt habe, ging es mit neuer Kraft weiter.

Die Strecke an der Straße war gut begehbar, aber nicht sonderlich aufregend. Ich nähere mich den Bergen und werde voraussichtlich morgen damit Bekanntschaft machen. Die Landschaft gefällt mir immer besser – ich kann mich zumindest ein wenig darauf einlassen (das fällt mir hier in Rumänien irgendwie besonders schwer).

Das Highlight des Tages (oder das Grauen?): Ein nackter Mann unter einer Brücke. Der sich einen runtergeholt hat.

Rumänien setzt immer noch einen drauf, je weiter ich gehe. Wobei mich das mehr amüsiert als geschockt hat. Wer rechnet denn auch schon damit, dass da plötzlich eine Frau mit Rucksack langläuft? Niemand. Eben.

14.09.2016

Tălmaciu – Câineii Mari
Ca 20 km

Als ich heute morgen los lief, wusste ich noch nicht, wie ungünstig die Strecke zum Laufen noch werden wird. Sie verlangte meine volle Konzentration. Aber ich war gleichzeitig einfach fasziniert von der Landschaft. Zum ersten Mal war ich wirklich richtig angetan von Rumänien.

Leider machte es die immer schlechter zu begehende Straße nicht besser. Als ich an einer Baustelle ankam, wusste ich noch nicht, was mich erwartet.

Völlig verdutzt sprach mich ein Mitarbeiter an: „Was mache ich hier?“ und ich solle doch erstmal vom Straßenverkehr weg. Ok. Ist mir auch ganz recht. dachte ich. Dass die Strecke aber nicht besser wurde, zeigte sich dann. So ludt er mich noch auf einen Kaffee ein und brachte mich dann zur Unterkunft. Er sprach dann tatsächlich auch etwas deutsch, was die Kommunikation etwas vereinfachte.

An der Unterkunft angekommen, musste ich erstmal realisieren, wie klein der Ort doch tatsächlich ist. Dass ich hier überhaupt eine Unterkunft gefunden habe, verblüffte mich dann doch. Es gab dort noch nicht mal einen Bankautomaten. Also ging es mit dem Auto noch ein Mal zurück nach Tălmaciu. Geld abheben. Hätte ich das gewusst, hätte ich ja gleich am Morgen etwas Geld mitgenommen.

Der Tag ansich war ganz gut. Der Strecke wegen etwas anstrengend. Einfach kaum begehbar. Dafür aber kaum Gehupe, keine nackten Männer oder Sex-Anfragen.


15.09.2016

Câinenii Mari – Piteşti

Dank der netten Gastgeberin ging mein Plan für den Tag auf: Ein Teil Wandern, ein Teil mit dem Bus.

Der Tag war eigentlich nicht so schlimm, dennoch war ich genervt.

Von einfach allem.

Aus diesem Grund hab ich mir spontan zwei Pausentage eingeräumt. Piteşti war dafür allerdings nicht der beste Ort – richtig hässlich und von meinem Eindruck her sehr vom Sex – Tourismus bestimmt (viele Lokalitäten in die Richtung). So ganz genau hatte ich mir den Ort aber auch nicht angesehen – meine Unterkunft lag dann doch etwas abseits. Und meine Laune war eh im Keller.

Da ich am 25. September in Bukarest sein musste, wurde ein kleiner Teil mit dem Bus zurückgelegt. Die nächsten 5 Tage wird aber nur gelaufen, ich hoffte die Strecke ist begehbar. Die letzten Abschnitte waren leider nicht so gut zum Wandern.

Mir fehlt nur ein Ort mit Unterkunft. Hoffe ich finde dort noch was. Drückt die Daumen und ich geh jetzt Bulgarien planen.

Die Tage waren im Gegensatz zu anderen recht ereignislos. Kam meinem Motivationsloch allerdings auch ganz gut entgegen. Rumänien zerrte echt an meinen Nerven. Nicht nur Rumänien wegen, aber auch wegen meiner eigenen Gefühlslage.

Warst du schon mal in Rumänien? Wie hast du das Land erlebt und wie gefiel es dir? Erzähle mir davon in den Kommentaren!

 

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