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Tage 220 bis 222 von bunterwegs2nepal: Von Bartin nach Amasra

Irgendwie war ich gestresst – von mir selbst. Brauchte mal eine kleine Auszeit. Und wenn man an einen Ort kommt, an dem man sich wohl fühlt: Dann sollte man dort ruhig mal ein oder zwe Tage länger bleiben.

Auf Amasra freute ich mich zugegebener Maßen auch schon. Wurde mir vorher schon oft gesagt, dass es ein kleines, schönes Fischerdorf sein soll.

14. März 2017

Bartin – Amasra
circa 18 km

Der Tag heute sollte ganz entspannt werden.

In Ruhe frühstücken, auschecken und los.

Dass es hügelig sein wird, wusste ich ja. Aber auch das Auf und Ab war recht entspannt. Aus dem Ort raus wurde ich erstmal wieder an Militär Gebiet vorbeigeschickt – damit hab ich es ja wohl, was? ;)

Die Wachposten beäugten mich vom Tor aus, sagten aber nichts.

Es ging nur über Seitenstraßen, vorbei an kleinen Ortschaften – dessen Häuser mich manchmal an meine Verwandten erinnern, die an der tschechischen Grenze wohnen.

Die Landschaft ist abgesehen von den Berg(chen) noch nicht merkbar anders- Allerdings sehe ich hin und wieder eine Palme an der Straße oder in einem Garten. Das verwundert dann doch und zeigt Veränderungen. Wenn auch noch nicht auffällig – eher schleichend.

Auf den letzten 5 km passierte dann wieder ein Missgeschick: Ich fiel über meine eigenen Füße, weil ich die verf***te Wasserflasche aus der Seitentasche ziehen wollte.

Das rechte Knie und der linke Fuß luden noch meine linke Hand ein, sich auch ein paar Schrammen abzuholen. Die Rechte war ja mit der Wasserflasche beschäftigt.
Ich trinke allgemein schon zu wenig, so im „normalen“ Alltag. Mit Wasserflasche beim Wandern noch weniger. Daher bevorzuge ich eigentlich Trinkblasen – meine ging nach ein paar Monaten Dauerbelastung allerdings kaputt. Daher der Umstieg. Ich denke es ist aber wieder Zeit für eine neue Trinkblase!

Glücklicherweise ist aber vom Sturz vorher nichts verschlimmert worden oder sonst wie was verletzt!

Glück im Unglück!

15. März 2017

Zero Day

Mir ging es emotional nicht so gut. Zwei Stürze innerhalb ein paar Tagen machte die Situation nicht besser.

16. März 2017

Zero Day

Manchmal muss man etwas runterkommen. Den sich selbst auferlegten Druck wieder los werden.

Dafür war der kleine Ort Amasra echt perfekt!

Da hatte es zwei Tage auch nur geregnet und dann … als ich mir den Ort ansehen wollte, schien die Sonne.

Einfach perfekt um etwas abzuschalten und neue Kraft zu tanken.

Was machst du unterwegs, wenn es dir nicht gut geht? Wie motiviserst du dich? Wie tankst du neue Kraft? Erzähle mir davon in den Kommentaren!

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