nachaltiger leben
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Zero Waste einkaufen

Das schwerste daran, ein müllfreies Leben in unserer heutigen Gesellschaft zu führen, ist wohl das Einkaufen. Denn es ist einfach alles. ALLES. verpackt. Egal ob es sich dabei um Obst, Gemüse oder Nüssen handelt … das schlimme ist ja nicht unbedingt, das es verpackt ist. Aber es ist (fast) immer Plastik (mit dabei).

Und wenn die Verpackungen mal nicht aus Plastik bestehen, dann ist innen oft eine Alu-Beschichtung, … oder der Inhalt ist unnötigerweise nochmal in Plastik eingepackt.

Mittlerweile gibt es zwar schon Supermärkten, die Lebensmittel lose verkaufen bzw wo man die Ware in selbst mitgebrachten Behältnissen abfüllen kann. Diese sind aber leider noch zu rar, um es wirklich alltagstauglich zu gestalten. (Außer man hat das Glück, direkt in der Nähe einer solchen Einkaufmöglichkeit zu wohnen)

Uuuund vielleicht hast du ja genau das gleiche Problem wie ich: Du wohnst mit jemanden zusammen, der nicht von dem Thema wissen möchte.

Was ist also der effektivste Weg, so müllfrei wie möglich, einkaufen zu gehen?

1 ) Wochenmärkte

Eine der besten Möglichkeiten, müllfrei einkaufen zu gehen, sind wohl Wochenmärkte. Zudem werden hier oft regionale und saisonale Produkte und Firmen unterstützt.

Jede Stadt, jeder Ort und jeder Stadtteil hat seine/n eigenen Wochenmarkt/-märkte. Die meisten Händler sind dort immer wieder zu finden, und so kennt man sich nach einiger Zeit. Was vorher vielleicht etwas Überwindung gekostet hat, wird zu etwas völlig alltäglichen.

Wochenmärkte in Hamburg

Wochenmärkte in Dorsten

2 ) Verpackungsfreie Supermärkte – sogenannte Bulk Shops

Verpackungsfreie Supermärkte sind in Deutschland noch nicht so weit verbreitet, aber es kommen immer mehr. In Hamburg z.B. ist mir nur einer bekannt: Twelve Monkeys auf St. Pauli. Dort gibt es zwar nicht alles verpackungsfrei, aber einiges.

Wer in solchen Supermärkten einkaufen geht, der bringt seine eigenen Behälter mit (oder kann welche im Shop erwerben). Die Eigenen werden vorher gewogen, und dann kann man sie befüllen.

Verpackungsfreie Supermärkte in Deutschland – zoomt heran, um alle zu sehen.

3 ) Türken, Griechen, Asiaten

Viele Sachen – grade Gemüse und Obst, sind hier fast immer unverpackt. Ebenso sind diese nicht so streng mit Hygienevorschriften. Bringst du dein Behältnis in normale Supermärkte, dürfen diese ihre Ware nicht dort hineinpacken.

Hier sind die Leute meist etwas enspannter und du wirst eher das Glück haben, die Ware in deinen eigenen Behälter zu bekommen.

Hast du noch andere Tipps, wo man verpackungsfrei einkaufen kann? Dann schreibe es mir in die Kommentare! Ich freue mich über jede neue Idee!

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3 Kommentare

  1. Toller Beitrag. Wir sind schon so sehr daran gewöhnt, dass wir gar nicht mehr merken, wie viel Müll wir von jedem Einkauf mit nach Hause bringen.
    Ich gebs zu, ich achte auch nicht drauf und vergesse viel zu oft meinen Stoffbeutel der statt gekaufter Plastiktüten seinen Zweck erfüllen soll.
    Solche Posts sollte es öfter geben. Sie sind wahre Gedächtnisstützen.
    Danke!

    • Hallo Jani,

      ja das ist wahr! Manchmal erschreckt man dann doch, wenn man vom einkaufen heim kommt.
      Freut mich, dass dir der Artikel gefällt und nochmal daran erinnert! :)

      Jessie

  2. Iwona sagt

    Hallo Jessie! Ich habe mich auch dieses Jahr auf das Abenteuer Zero Waste begeben. Bin noch in der Phase des Aufbrauchens und der Suche nach Alternativen. Dauert halt ein bisschen. Aber ein paar Läden in HH hab ich schon gefunden: in der Eppendorfer Landstrasse hat Erdkorn mittlerweile ein ganzes Regal mit Körnern, Flocken, Nüssen, Bohnen, Süsskramm und Nudeln; das Angebot soll in Zukunft weiter wachsen. Das Veganz hat auch einiges lose. Im Lehmweg gibt es ein Laden wo man verschiedene Öle, Essige und Schnäpse abfüllen kann. Schokolade, Pralinen und auch Öle gibt es auch in der Leonidas-Schokolaterie in der Eppendorfer Landstrasse. So viel zu den Neuigkeiten meinerseits. Freue mich zu diesem Thema mehr zu lesen! Viel Spass bei deinen (Reise)Projekten! Liebe Grüsse! Iwona

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