Gedanken(FETZEN)

Bloggen – warum eigentlich?

Eine Frage, die ich mir in den 10 Jahren bloggen öfters schon gestellt habe. Warum bloggst du eigentlich noch? Warum hast du angefangen? Was hat es damals so toll gemacht, meine ganze Leidenschaft dort einzubringen und was hat diese Leidenschaft zerstört?

Ach zerstört ist natürlich völliger Quatsch. Denn immerhin schreibe ich ja noch!

Aber ich bin heute mal ganz ehrlich zu dir: es gibt Phasen da fällt es mir recht schwer.

Ich habe viele Ideen. Ideen für Posts, Interviews, … aber diese voranzutreiben? Das fällt schwer. Vielleicht ist es auch die Angst Zeit zu verschwenden? Also nicht mit dem Schreiben, sondern so eher wegen den beruflichen Zielen.

Und eigentlich wollte ich dir gestern einen ganz anderen Artikel unter die Nase reiben. Der Titel lautete „Bloggen? Ja! Um jeden Preis? Nein!„. Hab ich dann aber tatsächlich nur 2 Stunden vor Veröffentlichung wieder aus der Planung genommen.

Dort ging es zwar um eine änhliche Fragestellung, aber unter anderem Schwerpunkt.

bunterwegs-plane

Wie fing das denn nun alles an?

Vor ca. 10 Jahren startete ich völlig unbefangen einen rein privaten Blog. Ich schrieb über Alltags-Dinge. Zwischenmenschliches. Einfach alles was mich so bewegte. Und das war eine Menge. Es kamen sogar richtig schnell viele Leser zusammen.

Natürlich ging es dort auch um Herzensangelegenheiten. Obwohl in dem Bereich alles anonym gehalten wurde und ich zusätzlich noch alles durch ein Passwort unter Verschluss hielt (& diese Sachen dann tatsächlich nur 2 reale gute Freunde lesen konnten), ging er total ab als er davon erfuhr. Ich war richtig … wirklich richtig verliebt und als er das Bloggen – also das Bloggen im Allgemeinen – mit als Grund vorschob mich nicht mehr sehen zu wollen, schwor ich mir: ich werde nie wieder auch nur im Ansatz über private Dinge schreiben.

Also änderte ich meinen Blog kurzerhand in einen Design / Inspirations / Lifestyle Blog um. Die Leseranzahl wuchs ohne das ich jegliche Werbung gemacht habe. Ich wurde oft gefragt wie ich das denn machen würde. Darauf zuckte ich nur mit den Schultern.

Ich schrieb einfach regelmäßig über Künstler, Projekte und Events.

Wie ging es dann weiter?

Ein weiterer privater „Zwischenfall“ nahm mir dann so jegliche Lust an allem. Jegliche Leidenschaft für all‘ die Dinge, für dich ich so brannte. Ich ließ meinen Design / Inspirations / Lifestyle Blog „verwahrlosen“. Kümmerte mich nur noch lieblos um Beiträge. Steckte keine Arbeit mehr hinein.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass dieses „Loch“ noch bis heute anhält.

Dennoch hab ich das Bloggen nie ganz aufgegeben. Irgendetwas hielt mich immer.

Also warum bloggst du eigentlich?

Schon zu Schulzeiten habe ich immer gerne geschrieben. Endlos viel geschrieben. Daher dachte ich damals: Warum denn dann nicht als Online-Blog?

Weniger Papierverschwendung. Man kann von überall darauf zugreifen. Schreiben, auch wenn man keinen Stift dabei hat. Oder keine Blätter.

Ich wollte mich mit anderen Austauschen. Anderen zeigen, dass sie nicht allein mit ihren Freuden, Problemen und Interessen sind.

Ich hatte schon immer das „Problem“, dass mein Freundeskreis meine Interessen nicht wirklich teilt. Oder zumindest nicht alles. Oder nur in Ansätzen.

Kunst. Design. Reisen. Skaten. Snowboarden. Surfen. Tauchen. Klettern.

Was ich dir damit sagen möchte: Es wird immer etwas geben wofür nur du dich interessierst. Sachen, die man wahrscheinlich einfach nicht allein ausprobieren möchte. Aus welchen Gründen auch immer. Daher habe ich einige Dinge bis heute noch nicht gemacht oder ausprobiert. Das soll aber ein Ende haben.

Ich wollte meinen Gedanken und Ideen damals wie heute einen Raum geben. Ich möchte sie durch das Schreiben lebendig werden lassen.

An dieser Stelle setzt BUNTERwegs.com ein.

Ich habe diesen Blog nicht nur ins Leben gerufen, um mir meine kleinen und großen Träume vom Reisen und Action-/Funsport zu erfüllen. Nein. Ich möchte dir zeigen, dass es nie zu spät sein kann, seine Träume zu verfolgen. Ziele in die Tat umzusetzen. Dich motivieren.

Ich möchte dir zeigen, dass eine völlig neue Lebensorientierung mit/ab 30 nicht gleich heißt, dass du plötzlich ein völliger Versager bist. Nur weil du wahrscheinlich plötzlich wieder von Null anfängst? Du bist in dem Alter auf keinen Fall zu alt um neue Wege zu gehen. Du kannst deine Träume immer noch verfolgen und Ziele in die Tat umsetzen.

EGAL IN WELCHEM ALTER DU BIST!

Denn: Es ist nie zu spät für deine Träume*

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