Gedankenfetzen
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Von Regenbögen & verlorenen Schätzen *

Stelle dich deinen Ängsten, flüstert es mir zu. Als ich mich umdrehen sehe ich nichts. Nichts – außer einem leeren Papier umringt von Farben und Pinseln. Welche Ängste, frage ich mich selbst trotzig. Nicht gut genug zu sein? Zu kritisch mit mir selbst zu sein – und daher nie zufrieden mit dem was ich mache? Oder ist es die Angst geliebte Menschen zurückgelassen zu haben? Sie vielleicht zu verlieren? Oder das Gefühl zu haben, dass andere einen nicht so als Freund ansehen wie man sie selbst sieht? Ihnen damit egal zu sein scheint?

Quatsch, fahre ich mich selbst an. Du selbst stehst dir nur im Weg. Höre auf nachzudenken. Verwende diese Energie lieber für kreative Prozesse. Bringe die Gedanken so zum Ausdruck. Verarbeite deine Gedanken, Ängste & Zweifel so. Lass los! Werde frei!

Lass los! Werde frei! schreit es noch einmal in mir auf.

Lass los …

… von Gewohnheiten.

Sie wurden ‚geschaffen‘ um sich in Sicherheit zu wiegen. Um sich zu verstecken. Aus Bequemlichkeit. Gewohnheiten versperren dir den Weg offen für Neues zu sein.

… von Zweifeln.

Sie lassen dich nur im Kreis drehen. Deine Persönlichkeit nicht wachsen. Verschleiern dir den Blick. Durch sie entgehen dir eine Menge toller Momente. Oder sogar Menschen.

… von Ängsten.

Sich seinen Ängsten bewusst machen & sich ihnen trotzdem stellen. Darin wächst man!
Nehme dir die Zeit & erörtere woher sie kommen. Und dann zeig, dass du kämpfen kannst. Gehe aktiv gegen sie an! Jeder noch so kleine Schritt ist ein Anfang. Oft ist die Angst größer, als das wovor man eigentlich Angst hat.

… von Menschen.

Die dir in der Vergangenheit nicht gut getan haben. Versuche zu verzeihen – zumindest dir gegenüber. Oder denen die keinen Gedanken für dich übrig haben. Egal ob fern oder nah. Ein einfaches „Hallo wie geht es dir“ schadet niemanden, solange es ernst gemeint ist.

Ich selbst bin nicht gut darin Dinge los zu lassen. Zu oft verliere ich mich in meinen zweifelnden Gedanken. Zu oft denke ich an Menschen & lasse sie es nicht wissen.

Das soll ein Ende haben!

Frei werden! Das ist mein Ziel. Frei werden von den Ängsten. Von den Zweifeln die durch andere entstanden sind. Frei werden von Gewohnheiten, die ich mir angelegt habe mich in Sicherheit zu wiegen und um mich vor anderen zu verstecken!

Das Leben ist nicht immer kunter-bunt. Aber es kommt auch immer darauf an, was man daraus macht. Lässt man sich hängen wird alles nur noch grauer & die Gedanken fangen an zu kreisen. Doch fängt man an zu kämpfen & sich den Dingen zu stellen, leuchten die Farben meist wieder schneller als man denkt.

Hallo Schönheit die sich Leben nennt. Hallo Abenteuer – ob gute oder schlechte – ich bin bereit für euch!

Es gibt noch so viele Schätze die wir gemeinsam auf diesem Planeten entdecken können! Du kannst sie aber nur genießen – in die Momente eintauchen & sie aufsaugen – wenn du los gelassen hast!

2 Kommentare

  1. Du hast vollkommen recht. So sehe ich und handhabe es auch. Aber es ist wirklich nicht immer einfach. Das eigene Hinterfragen und Reflektieren bedarf schon ein hohes Maß an Kritikfähigkeit. Und das auch noch an der eigenen Person. Anfänglich trifft man immer auf Schmerz. Den meiden wir von Natur aus. Über die Schmerzgrenze gehen lautet das Motto. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie wichtig und nützlich das ist. Am Ende versteht man sich nicht nur selbst besser sondern auch Mitmenschen.

    Ein Gewinn so unbeschreiblich schön wie das Leben selbst.

    • Hallo :)

      Ich danke dir für deinen Kommentar und dein Feedback!

      Ja es ist wirklich schwer und oft versteckt man sich ja auch hinter seinem Kummer/Schmerz und nimmt ihn als Entschuldigung! Aber mit jedem Tag an dem man sich ein wenig mehr damit auseinandersetzt – fällt es leichter. Und das befreit zusätzlich!

      Und ja es ist ein echter Gewinn!

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