(Fern)WANDERN, Hamburg nach Nepal
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Tage 155 bis 157 von bunterwegs2nepal: Varna nach Byala, Bulgarien

Meine mehrwöchige Pause in Bulgarien neigt sich dem Ende zu und ich kann es kaum erwarten, bis es wieder los geht.

Wenn man jeden Tag unterwegs ist, ist es schon ein wenig komisch, plötzlich an einem Ort zu verbringen oder sich zumindest nicht zu Fuß von A nach B zu bewegen.

Allerdings braucht der Körper und auch der Kopf hin und wieder eine Pause. Um zu entspannen, um das Erlebte und Gesehene zu verarbeiten.

02. November 2016

Ruhetage

Der letzte Tag meiner Pause bevor es endlich wieder weiter geht. Der Besuch ist wieder weg und ich machte mich mit dem Zug zurück nach Varna.

Die letzten Tag wurden damit verbracht, die bevorstehende Route zu planen. Klägliche Versuche, meine Festplatte wieder ans Laufen zu bekommen.

03. November 2016

Варна – Близнаци (Varna – Bliznatsi)
26,58 km

Diese Woche verfluchte ich unendlich. Es war einfach nicht meine.
Emotional war ich immer noch ziemlich angeschlagen. Die Festplatte ging kaputt, das hatte mir eigentlich den letzten Rest gegeben.

Aaaber: Endlich ging es nach ein paar Wochen Pause wieder los … Sonderlich spannend war es nicht, aber das Wetter war wunderbar: Blauer Himmel und 20 ℃

Besser kann Wanderwetter doch nicht sein, oder?

Es brauchte mich eine Weile, bis ich Varna verließ. Die Strecke war nicht möglich zu begehen und so musste ich wieder ein Stück zurück, um auf die Brücke zu kommen. Anders war es nicht möglich, über den Fluß zu kommen.

Diesen „Umweg“ hatte ich zu Beginn aber schon eingerechnet und im Fall des Falles in Kauf genommen.

Ich bin tatsächlich froh, dass nichts weiter passiert ist. So ist die Woche (noch) nicht ganz hinüber.

Am Ende des Tages kam ich in einem kleinen Ort an, wo ich ein Apartment für mich gefunden hatte. Mittlerweile hatte es sich auch zugezogen und es war kurz davor, zu regnen.

04. November 2016

Близнаци – Бяла (Bliznatsi – Byala)
Ca 32 km

Der Tag fing schon wieder richtig Sche***e an:
Den Kaffee umgehauen.
Regen.
Zähne-fletschender Hund.
Zunge am Tee verbrannt.

Die ersten 10 km raubten mir schon einige Nerven. „Hab ja nur noch 20 km vor mir.“ ging es mir durch den Kopf. „Mal schauen, was da noch so passiert.“ Das Wetter wurde besser. Die Strecke war gut zu begehen.

Vielleicht doch nicht so übel?

Zu früh gefreut.

Nach dem Duschen rutschte im Bad aus. Diese verdammten Flip Flops, die mir eigentlich keinen Halt mehr geben. Zu meinem Unglück fiel ich auf den Po. Die linke Po-Backe ist angeschwollen.

Ach ja. Die Woche steckt voller Überraschungen. Die meisten Unfälle passieren eben zuhause, oder wie war das?

Dann stritt ich noch mit einem Bekannten. Über irgend etwas belangloses. Nach der beschissenen Woche, war das dann doch ein bisschen zu viel.

Kleines Trostpflaster: ich bekam lecker gefüllte Paprika zum Abendessen.

Zum Glück ist morgen nur eine kurze Strecke von 8 km geplant.

Drückt mir die Daumen, dass der Po bis dahin wieder besser ist. Sonst könnte das mit dem Rucksack ein schmerzhafter Tag werden.

Ob es so war, oder nicht, erfahrt ihr nächste Woche.

 

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