Gedanken(FETZEN), LifeStyle
Kommentare 4

Gedankenfetzen: Selbstliebe

Eigentlich sollte dieser Artikel in eine ganz andere Richtung gehen. Nun habe ich mich aber dazu entschieden, einfach nur meine Gedanken allgemein dazu niederzuschreiben.

* * *

Das Thema verfolge ich schon länger. Doch derzeit nimmt es eine Form an, in der man / frau davon nur so überflutet wird.

Als sei es das A und O der heutigen Zeit. Genauso wie es das „Must-Have“ ist, seinen Träumen zu folgen.

Ich kann mich nicht davon frei sprechen. Gehöre ich zu denen, die auch davon reden, den Träumen zu folgen. Zumindest ausprobieren solltest du es.

Stumpft man nicht ab, wenn man zu viel von all‘ dem hört? Wehrt sich regelrecht dagegen? Schon wieder zu „Mainstream“?

Oder fühlt sich wohlmöglich schlecht, weil man es selbst nicht schafft? Nicht den Mut aufbringt?

Dabei ist es doch gerade scheinbar eine Maßenbewegung und jeder liebt sich selbst, während er seinen Träumen folgt.

Und doch ist das Thema so wichtig! Würde es so einfach sein, würden es die, die es nach aussen tragen; anderen ans Herz legen; sie ermutigen; nicht geben.

Von Selbstliebe noch weit entfernt

Ich selbst bin kein gutes Beispiel, wenn es um Selbstliebe geht. Davon bin ich noch so weit entfernt, wie … wie diesen Satz sinnvoll zu beenden.

Aber ich akzeptiere Gedanken und Gefühle immer ein Stück mehr. Dies ist als emotionaler Esser (wie ich es bin) ein wichtiger Schritt zur sogenannten Selbstliebe.

Denn was kann mehr frustrieren, als den Gefühlen wegen, zu viel zu Essen und sich deswegen nicht wohl in seiner Haut zu fühlen?

Vor allem, wenn man weiß woran es liegt. Dies aber schlecht kontrollieren kann. Den Gefühle durchströmen den Körper die ganze Zeit. Doch wie lernt man mit ihnen umzugehen?

Darauf habe ich (leider) noch keine Antwort.

Dabei geht es nicht nur um körperliche Selbstliebe

Nein. Es steckt so viel mehr hinter dem Thema Selbstliebe. Aber akzeptiere ich mich und meine Gedanken nicht, dann zweifel ich mich selbst an.

Ich selbst erkenne meine Leistung und mein Können nicht an. Denke immer, nicht gut genug zu sein. Es keinem Recht machen zu können – dabei musst du es nur die selbst recht machen. Du musst dich mit dem was du machst, was du sagst, was du trägst und wie du aussiehst, wohl fühlen. Kein anderer!

Wenn jemand fragt, erkläre es ihm. Erklären hat nichts mit Rechtfertigen zu tun. Um verstanden zu werden muss man eben kommunizieren.

Ratgeber wie Sand am Meer

Klar gibt es viele Ratgeber und Ratschläge. Aber trifft das nicht auf jedes Thema zu? Man findet unzählige Ratgeber, Communites und Blogartikel. Und genau so unzählige Menschen, die noch auf der Suche nach einer Lösung sind.

Denn der schwerste Schritt ist es wohl: Diese Tipps und Ratschläge erst mal zu verinnerlichen und in seinen Alltag zu integrieren. Immerhin hat man ja nicht nur eine „Baustelle“, an der man arbeiten muss.

Hinzu kommt noch: Jeder hat seine ganz persönlichen Erlebnisse, Gedanken und Auslöser.

 

Ratgeber und Ratschläge kann man daher nicht 1:1 übernehmen, sondern nur als Wegweiser und Anregung verstehen.

Dies klingt für die meisten jetzt vermutlich logisch, aber viele übernehmen ein „Konzept“ von jemanden und fragen sich dann, warum es nicht klappt.

Wie stehst du zu dem Thema Selbstliebe? Hast du dich selbst schon mal bewusst damit auseinandergesetzt? Tipps und Tricks, wo man anfangen sollte? Wer ist in dem Bereich dein Vorbild?

Deine Meinung interessiert mich. Hinterlasse mir einen Kommentar mit deinen Gedanken zu dem Thema!

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4 Kommentare

  1. Das Thema Selbstliebe ist auch für mich immer wieder aktuell. Ich tendiere schnell dazu, zu große Anforderungen an meine Leistungen oder meinen Körper zu stellen, und komme dann gar nicht hinterher.

    Ehrlich gesagt habe ich mich mit dem start meines Blogs erst richtig damit auseinandergesetzt – was tue ich eigentlich warum in meinem Leben, was sind meine Beweggründe und wie weicht die Außenwahrnehmung von meiner eigenen ab?

    Seit einiger zeit merke ich besser, wenn selbstzweifel beginnen an mir zu fressen und versuche dann aktiv mit positiven Gedanken dagegen vorzugehen oder einfach durchzuatmen und einen gang zurück zu schalten.

    Beim Wandern geht das ganz vorzüglich :)

    • Danke dir für deinen Kommentar Liebes :)

      Ja das kenne ich nur zur gut – bei einer Fernwanderung kommen aber nochmal ganu ansere Faktoren hinzu – da entspannt es nicht nur immer ;)
      aber alles in allem kann man besser über die Dinge nachdenken, die Gendanken sortieren.

  2. Selbstliebe? Nein, groß Gedanken hab ich mir noch nicht gemacht, aber als ich deinen Artikel las dachte ich sofort an das Kleine „Ich bin ich“ aus Kindergartentagen. Kennst Du das? Falls nicht solltest Du das Buch vielleicht mal lesen ;-)

    • Nein das kenne ich noch nicht :D Zumindest könnte ich mich nicht daran erinnern!

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