Gedanken(FETZEN)
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3 Gründe, warum du trotz Beziehung reisen solltest !

Du zweifelst daran, ob du einer Beziehung wegen deine Reise-Träume verfolgen solltest?

Den einen Teil von euch zieht es in die weite Welt und den anderen weniger?

Bist du dann jemand der eher auf seinen Wunsch oder Traum verzichtet? Oder dies von jemandem erwartet?

Wenn du einer der Fragen mit Ja beantwortet, dann frage ich dich: WARUM?

Warum verzichtest du für jemanden auf etwas, was du unbedingt möchtest? Warum verlangst du von jemanden darauf zu verzichten?

Sicher haben all‘ diese Fragen mit der Angst von Verlust zu tun. Mit der eigenen Wertschätzung. Gerade für Frauen ist es glaube ich oft ziemlich schwer ihren eigenen „Marktwert“ zu erkennen. Dabei ist es aber eigentlich auch ziemlich egal, ob es um Beziehungen oder den Beruf geht!

Auch ich kennen meinen eigenen „Marktwert“ nicht.

Dennoch hab ich den Sprung ins kalte Wasser gewagt. Ich bin über 3 Monate allein nach Indien geflogen. Es war das Beste das ich machen konnte und würde es immer wieder machen.

Also allein zu verreisen.

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Bild von pixabay.com

Warum?
Hier meine Gründe trotz Beziehung allein zu reisen:

1. Man bleibt sich selbst treu

Eins der größten Probleme ist doch, dass man sich in einer Beziehung oft selbst verliert.

Allerdings sollte man nur aus Angst vor Verlust nicht auf seine Träume und Wünsche verzichten oder gar den Mund halten. Verabschiedet er sich nur schon direkt bei dem Ausprechen einer Idee, ist er es vermutlich nicht mal wert wirklich darauf zu verzichten oder zumindest über einen Kompromiss nachzudenken.

Kompromisse. Das Stichwort. Denn ganz egoistisch sollte man natürlich nicht sein.

Bleib dir treu! Stehe für deine Träume und Wünsche ein. Aber schließe ihn nicht aus! Teile ihm deine Gedanken mit. Höre dir aber auch an, was er darüber denkt. Versucht einen Kompromiss zu finden, mit dem ihr beiden glücklich sein könnt. Oder zumindest in Teilen.

Und dann? Dann setzt du deinen Fuß in die Welt. Spührst den frischen Wind in deinen Haaren und bist frei.

Frei von (gesellschaftlichen) Zwängen. Frei davon, dich wohlmöglich verstellen zu müssen. Frei von terminlichen Absprachen. Frei von Erwartungen. Du musst dich selbst um Sachen kümmern und Probleme bewältigen – die du sonst vielleicht lieber auf deinen Partner abgewälzt hast.

2. Man merkt, ob die Gefühle wirklich noch da sind oder ob es eher Alltags-Bequemlichkeit ist

Eine Volkskrankheit: wir vergessen viel zu schnell was uns wichtig ist. Was wir wirklich brauchen.

Wir werden durch die Medien benebelt von Konsumgütern, Nahrung und Sex.

Wir gehen im Alltag gerne Problemen aus dem Weg. Schieben Dinge vor uns her, anstatt sie zu erledigen.

Dazu gehört manchmal auch, dass man mit jemanden eine Beziehung führt ohne diese noch zu brauchen. Man hat Angst davor allein zu sein. Wohnt man zusammen, sind die niedrigen Kosten natürlich auch eine bequeme Art sich zu drücken.

Machst du dich auf in die weite Welt heißt es ja nicht gleich, dass dir jemand egal ist. Aber man merkt sehr schnell, ob man den Partner vermisst oder nur an ihn denkt, wenn er sich dann mal meldet.

3. Du wirst dich später darüber ärgern, wenn du Dinge nicht gewagt hast

Auch wenn man sich immer den Traumprinzen an seine Seite sucht, sind nicht alle Beziehungen für ewig.

Auch wenn sie 10 Jahre oder vielleicht 20 Jahre hält. Und dann? Dann blickst du zurück. Du blickst zurück und bereust zwar nicht die Dinge, die du getan hast, aber eben die die du nicht getan hast. In 20 Jahren ist es dann aber vielleicht schon zu spät für den einen oder anderen Traum. Oder vielleicht hälst du ihm die verpasste Chance unbewusst vor – was dann auch zum Scheitern führen kann.

Ist dein Körper mit 50 noch fit genug von Deutschland nach Nepal zu gehen? Kannst du dann noch surfen lernen? Oder wagst du dich dann noch auf eine mehr-monatige Reise? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Also warum auf ein „vielleicht“ warten?

Oder du erfährst plötzlich, dass auch dein Partner surfen, klettern, tauchen, … lernen möchte. Warum dann nicht zusammen? Er ist kein Langzeit-Reisender, aber einer regelmäßigen Mitreise von 1, 2 oder 3 Wochen nicht abgeneigt? Dann los. Sollte es dann immer noch Probleme geben, kann man immer noch einen Kompromiss suchen!

 

Und was hälst dich nun noch ab? Oder hast du auch Erfahrungen mit diesem Thema? Dann schreib mir einen Kommentar mit deiner Meinung!

 

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5 Kommentare

  1. Selina sagt

    Ich glaube, wenn es wirklich der Traumprinz ist, dann akzeptiert er auch deine Wünsche und Ziele im Leben. Entweder, man ist generell auf der selben Wellenlänge und kann somit zu zweit herumreisen. Es heißt ja nicht umsonst: Gleich und gleich gesellt sich gern. Bei mir und meinen Mann ist es zum Beispiel so. Oder der Partner lässt einem die Freiheit, seine eigenen Träume zu verwirklichen. Es gibt ein Buch, das heißt : Wahre Liebe lässt frei“ Genauso sehe ich dass auch – schließlich heißt Liebe ja auch, den anderen glücklich sehen zu wollen.

    • jessie sagt

      Ja das stimmt wohl. Wenn er der ist, dann wird man zusammen einen Weg finden.

      Naja das man zusammen reisen muss finde ich jetzt nicht maßgebend – aber wäre natürlich perfekt. Dennoch gibt es genug Menschen, die Angst haben sich den Folgen zu stellen und verzichten lieber auf das Reisen.

  2. Pingback: 12mal12 September - heldenwetter

  3. Wenn man sich liebt, dann liebt man (fast) alle Facetten dieser Person. Die Abenteuerlust finden bestimmt viele ansprechend, also wäre es idiotisch, darauf zu verzichten, wenn es doch ein Grund für die anfängliche Anziehung und Begeisterung war.
    Wie du schon schreibst, muss man sich selbst treu bleiben, nur so kann man eine glückliche Beziehung führen.
    Eine alleinige Reise zeigt dem Partner nicht nur, wie sehr man sich vermisst und auf ein Wiedersehen freut, man lässt ihm auch die Freiheit, sich währenddessen auf seine „Dinge“ zu konzentrieren. Win-Win. :)

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