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Fotografieren auf Reisen: Das passende Equipment für den Outdoor-Bereich

*** Gastartikel von Jasmin ***

Reisen bereitet nicht nur Freude, es ist auch einfach schön, seine Erlebnisse mit Familie und Freunden zu teilen. Mit der richtigen Fotoausrüstung gelingen dabei auch Hobbyfotografen auf Reisen eindrucksvolle Bilder.

Outdoor Fotografie

Im Folgenden erfährst du, worauf es bei der Outdoor Fotografie zu achten gilt und welche Anschaffungen sich lohnen.

Immer griffbereit: die digitale Kompaktkamera

Mittlerweile stehen die kleinen Kompaktkameras den Spiegelreflexkameras in kaum noch etwas nach, zumindest so lange die Fotos später keine überdimensionalen Leinwände zieren sollen.

Outdoortaugliche Kompaktkameras sind leicht und benötigen im Gepäck nur wenig Platz. Daher sind sie für einen Schnappschuss auch immer schnell zur Hand. Digitale Kompaktkameras erhält man bereits für unter hundert Euro, doch es lohnt sich ein paar Euro mehr in die Grundausrüstung zu investieren. Damit ersparst du dir aufwendiges Nachbearbeiten deiner Fotos und deine Reiseerlebnisse erfreuen dich noch lange in Form ausdrucksstarker Fotos.

Wenn du eine digitale Kompaktkamera für die Outdoor Fotografie suchst, helfen dir folgende Tipps, dich im Dschungel der vielen Angebote zurechtzufinden:

  • Ein spezielles Weitwinkelobjektiv ermöglicht dir eindrucksvolle Naturaufnahmen.
  • Für Nahaufnahmen ist ein großer, optischer Zoom oder ein aufsteckbares Teleobjektiv nötig.
  • Manuell einstellbare ISO-Werte ermöglichen Aufnahmen im Gegenlicht.
  • Eine manuelle Auswahl der Bildqualität erlaubt es dir einzelne Bilder besonders hochauflösend zu speichern und trotzdem Speicherplatz zu sparen.
  • Und natürlich braucht die Kamera einen guten Akku, denn sonst nützt das beste Equipment nichts.

Weitere nützliche Helferlein für unterwegs

Damit die neue Kamera dir auf deinen Reisen lange treu bleibt und beeindruckende Fotos schießt, ist es wichtig, sie in allen Wetterlagen gut zu schützen.

  • Passende Regenschutzhüllen gibt es zum Beispiel im Outdoor-Laden oder im Fotogeschäft zu kaufen. Das Internet hält allerdings auch einige Tutorials bereit, wir du dir selbst einen kostengünstigen und effektiven Regenschutz für deine Kamera bauen kannst.
  • Machst du Urlaub am Strand oder reist durch sehr trockene Regionen, helfen spezielle Schutzfolien gegen Sand im Gehäuse. Besonders empfindlich ist auch die Linse der Kamera und kann durch Sandkörner schnell Kratzer erleiden.
  • Bist du mit deinem Zelt unterwegs und brauchst die Kamera gerade nicht? Dann achte darauf, sie an heißen Tagen möglichst kühl zu lagern, um die empfindliche Technik vor einer Überhitzung zu schützen. Anders verhält es sich in kühlen Nächten: Wickel die Kamera in ein warmes Kleidungsstück, so vermeidest du eine kältebedingte Entladung des Akkus.
  • Um deine Fotos schon während der Reise sicher aufzubewahren, empfiehlt sich eine kleine externe Festplatte. Im Falle des Verlusts oder Beschädigung der Kamera sind so wenigstens deine Bilder gerettet.

Weitere nützliche Tipps für die Outdoor Fotografie

Unterwasser-Kamera

Möchtest du während der Reise auch einmal abtauchen, kannst du beeindruckende Momente mit einer Unterwasser-Kamera festhalten. Es gibt einfache Versionen, die nach dem Prinzip einer Einweg-Kamera funktionieren oder spezielle Unterwassergehäuse für normale Digitalkameras. Je nachdem, wie tief dein Tauchgang gehen soll, brauchst du spezielles Equipment, das dem zunehmenden Druck unter Wasser standhält.

Unterwasser Fotografie

Action Kamera

Hast du dich auch schon gefragt, wie die kleinen Filme entstehen, die Reisende in den abenteuerlichsten Momenten zeigen? Ob das Erklimmen einer Steilwand oder Rafting auf einem reißendem Strom: mit einer sogenannten GoPro-Kamera kannst du auch diese Erlebnisse festhalten. Die kleinen Kameras sind sehr robust, wasserdicht und leicht zu befestigen. Allerdings ist die Auflösung geringer und die Anschaffung nicht ganz günstig.

Einweg Kamera

Die Einwegkamera ist eine gute Alternative für Reiseziele, an denen die Diebstahlgefahr besonders hoch ist oder die Witterungsbedingungen schädlich für deine Kamera sind. Höherwertige Einwegkameras verfügen auch über einen integrierten Blitz. Und die Entwicklung des Films lässt Kindheitserinnerungen wach werden. Vielleicht erinnerst du dich? Den Film unbedingt im Dunkeln herausnehmen und anschließen kühl lagern.

Mobile Akkuladestation

Nichts ist ärgerlicher als den anstrengenden Aufstieg zum Gipfel vollbracht zu haben und dann entsetzt festzustellen, dass der Akku der Kamera leer ist. Mit einer mobilen Akkuladestation kann dir das nicht mehr passieren. Manche Modelle werden vorher an einer Steckdose aufgeladen, es gibt aber auch Stationen, die ihre Ladung aus Sonnenenergie beziehen.

Gipfel

Kamera-Hacks – Spare dir ein Stativ

Zu guter Letzt findest du hier noch einen super Kamera-Hack, mit dem du ganz einfach das Beste aus deiner Kamera herausholen kannst, auch wenn du eine wackelige Hand hast.

Besonders Nachtaufnahmen mit einer langen Belichtungszeit beispielsweise erfordern einen stabilen Untergrund für deine Kamera. Wenn du kein Stativ für einen stabilen Stand zur Hand hast, kannst du einen kleinen Beutel mit Sand oder ähnlichem füllen und deine Kamera darauf platzieren. Der Vorteil: Dadurch dass der Sand, anders als eine Mauer, formbar ist, kannst du deine Kamera auch neigen und trotzdem gestochen scharfe Fotos knipsen.

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Bildmaterial:

© Unterwasser (Robert Brands / Flickr, CC BY-ND 2.0)
© Sunrise Désert Maroc marocco (SuperCar-RoadTrip.fr / Flickr, CC BY 2.0)
© Dachstein Panorama View (zedmelody / Flickr, CC BY-ND 2.0

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Autorenprofil Jasmin Schmitt
Über die Autorin

Jasmin Schmitt ist für den Bilderrahmen-Onlineshop rahmenversand.com in der Online Redaktion tätig und reist privat sehr gern. Dabei darf die Kamera natürlich nie fehlen. Als Frau, die im Urlaub gern professionelle Fotoausrüstung dabei hat, fällt es ihr bei einigen Touren schwer, ihre Spiegelreflexkamera aus Gründen der Gepäckbeschränkung auch einmal zuhause zu lassen


 

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