Microadventures, Outdoor(FUN)
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Microadventure für zwischendurch

Microadventure, die kleinen Abenteuer vor der Haustür!

Früher schwelgte ich, beim Arbeiten im Büro, immer in Erinnerung an meinen letzten Urlaub. Hörte beim Arbeiten ständig die Lieder von der coolen Strandparty.

Geht es dir auch ständig so? Tag ein, Tag aus der selbe Trott und du würdest am liebsten mal wieder gaanz, gaanz weit weg?

Dann gibt es hier nun ein wenig Inspiration für die Abenteuer zwischendurch!

Los geht’s!

Ideen für Microadventures * bunterwegs.com

1) Nimm eine unbekannte Buslinie und fahre bis zur Endstation

Je weiter du dich von Zuhause entfernst, desto größer das Mini-Abenteuer!

Was du dafür benötigst? Gute Laune, eine positive Einstellung und etwas Geld für den Bus

 

2) Laufe einfach Richtung Norden bis es dunkel wird

Suche dir einen Ausflugspunkt nördlich deines Standpunktes und Laufe dann immer Richtung Norden dort hin. Die Herausforderung ist nicht von der nördlichen Richtung abzuweichen – egal was sich dir in den Weg stellt.

Was du dafür benötigst? Trekkingschuhe, etwas zu Essen & Trinken, eine Karte oder Kompass

 

 3) Nehme an einer Stadtführung in deiner Stadt teil …

… und entdecke deinen Wohnort nochmal mit ganz anderen Augen!

Was du dafür benötigst? bequeme Schuhe, wetterfeste Kleidung, gute Laune, ggf etwas Geld für die Teilnahme

 

4) Wild Swimming (Wild Schwimmen)

Suche und finde einen See, Fluß oder Bach und rein mit dir ins kühle Nass!

Was du dafür benötigst? Badanzug, Bikini oder Badehose, Handtuch

 

5) Schlafe draußen!

Schnapp dir dein Zelt, Matratze und Schlafsack und ab mit dir! Für den Anfang kann es auch einfach bei dir im Garten sein. Oder bei Freunden?

Oder geht doch mal wieder campen! Einen Campingplatz gibt es mit Sicherheit in deiner Nähe!

Oder traust du dir Wild Campen zu?

Was du benötigst? Je nach Jahreszeit ein Zelt, eine Matratze, ein Schlafsack und eine Taschenlampe

Mach es spannender und überwinde dich bei kälteren Temperaturen dazu!

 

6) Suche den höchsten Punkt in deiner Gegend

Um den höchsten Punkt in deiner Umgebung zu finden, nimm eine Karte zur Hilfe. Er sollte sich in einem Radius befinden, den du gut an einem Tag bewältigen kannst.

Vermutlich wird es eher ein Hügel als ein Berg sein, aber hat es nicht etwas spannendes den höchsten Punkt deiner Umgebung zu kennen?

Was du dafür benötigst? Je nachdem wo du wohnst Grundausrüstung zum Wandern, genug zu trinken und warme Kleidung

 

7) Entdecke deine Stadt und die Umgebung durch GeoCaching

Eigentlich schon ein kleiner Klassiker, aber in meinem Hamburger Freundeskreis gibt es tatsächlich niemanden, der schon mal GeoCaching gemacht hat. Oder wirklich weiß, was das ist!

Was du dafür benötigst? Einen kostenlosen Account auf GeoCaching.com, ein GPS-fähiges Gerät und je nach Cache: festes Schuhwerk

 Mach es spannender und mache einen Nacht-Cache!

 

8) Folge einem Fluß bis zu seiner Quelle

Je nachdem wo du bist kannst du dies an einem Tag oder über das Wochenende machen!

Was du dafür benötigst? festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, ggf Zelt und Schlafsack, Essen & Trinken

 

9) Nimm‘ den Zug zu einem unbekannten Ort und fahre mit dem Fahrrad zurück

Buche ein Ticket zu einem Ort, an dem du vorher noch nie warst. Erkunde die Gegend und dann mach dich mit dem Fahrrad wieder auf den Heimweg!

Was du benötigst? Ein Fahrrad, eine Karte, etwas Geld und ein Zugticket

 

10) Versuche mal zu trampen*1

Lasse den Zufall dein Ziel bestimmen und fahre mit der ersten Person*2, die dich mitnimmt, bis an sein/ihr Ziel. Erkunde die Umgebung dort, bevor du wieder zurück trampst!

*1) auf eigene Gefahr
*2) höre auf dein Bauchgefühl. Steige nicht überall ein!

Was du dafür benötigst? spannende Geschichten, die du unterwegs erzählen kannst

 

11) Gehe 100 Kilometer

Bestimme deinen Startpunkt (vielleicht direkt von deiner Haustür aus) und suche dir einen Endpunkt 100 km entfernt – vielleicht findest du ja auch einen 100 km langen Rundgang.

Gehe am besten schon früh morgens los!

Was du benötigst? Trekkingschuhe, Zelt, Schlafsack, Taschenlampe, Mütze, Essen & Trinken, ggf Sonnenbrille, Sonnencreme

 

12) Besuche deine Familie zu Weihnachten zu Fuß

Das könnte dir die Weihnachtszeit noch etwas spannender gestalten. Sieh allerdings zu, dass du rechtzeitig los gehst!

Was du dafür benötigst? Je nachdem wie weit deine Familie entfernt wohnt: Trekkingschuhe, die Geschenke, Zelt, Matratze, Schlafsack, Taschenlampe, Trinken & Essen, ggf etwas Geld – ansonsten nur gutes Schuhwerk, warme Klamotten

 

Erfinde keine Ausreden und raus mit dir!

Hat dich das Entdeckerfieber nun gepackt? Hast du sogar noch andere Ideen für #Microadventure? Dann schreib mir deine Idee in den Kommentar unter diesem Artikel!

 

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41 Kommentare

  1. Sehr coole Ideen!
    Besonders, weil zu viele Leute sagen, sie hätten keine Zeit oder Kraft für Abenteuer.

    Liebe Grüße
    Jannis

    • Yeeah. Das stimmt! :)
      Deswegen hatte ich ja die Idee zu dem Beitrag.
      Weil man immer sagt, man hätte keine Zeit. Aber ein paar Stunden oder am Wochenende kann man immer etwas erleben! :)
      Und wenn es nur im eigenen Garten zu zelten ist!

      Freut mich, dass dir der Beitrag gefällt :)

  2. Sehr coole Ideen, Jessie :) Stadtführung durch die eigene Stadt überleg ich mir mal.
    Lg Christoph

    • Auf jeden Fall! Man wird da oft auf Sachen aufmerksam gemacht, die man (schon lange) nicht (mehr) wahr nimmt :)

  3. Hi Jessie, diese Liste ist klasse! Man könnte es auch als 10 Mutproben bezeichnen, die einen als Outdoorfreak adeln, wenn man es geschafft hat. 3, 4, 5, 7, 10 habe ich schon, aber die anderen Adventures muss ich noch schaffen ;-)
    Liebe grüße,
    Karin

    • Danke für dein Feedback!
      Mutproben klingt auch super :)
      aber es sind ja nicht für jeden Leser Mutproben.

      Dann hast du ja schon einigs geschafft! :)
      Bestes Wetter um die anderen in Angriff zu nehmen!

      LG,

      Jessie

  4. Thomas sagt

    Hey, das ist geballte Inspiration!
    Schön, dass Du Dich so intensiv und kreativ mit „alltsgatauglichem Outdoor-Glück“ beschäftigt hast.
    Es gibt mittlerweile soo viele Blogger die sich einen Wettlauf um die exotischsten Destinationen der Welt liefern, aber nur wenige die versuchen, die Geheimnisse der eigenen Heimat zu entdecken.
    In dieser Hinsicht hätte ich noch eine weitere Anregung, die ich selber gerne praktiziere: Unternehme einmal bewusst eine Tour bei richtig schlechtem Wetter (geeignete Kleidung vorausgesetzt). Ich mache das oft, und neben dem (etwas abgedroschenen) „da spürt man dass man lebt“-Effekt, bin ich immer wieder überrascht, wie das Wetter die Landschaft verändert. Bei Regen und Wind ist man plötzlich ganz alleine an Orten, wo man sonst von vielen Menschen umgeben ist, alles riecht anders, sieht anders aus, und die Landschaft bekommt etwas „mystisches“.

    • Das find ich ja super! Also extra bei schlechtem Wetter rauszugehen!
      Das meiden ja tatsächlich viele Menschen. Merkt man immer wieder. Kaum kommt die Sonne raus, sind plötzlich so viele Menschen draußen.
      So ist das sicherlich auch mit schlechtem Wetter – nur halt andersrum!

      Da geben ich dir recht. Landschaften bekommen dann eine andere Atmosphäre!

  5. Hey Jessie, danke für die Inspiration – finde da sind ein paar klasse Ideen dabei !!! :-) toll finde ich auch, dass man dadurch seine Stadt Genauer kennen lernen kann – das entgeht einem ja meist, weil man am liebsten immer weit weg in den Urlaub will. Dabei gibts zu Hause oder in den Nachbarstädten auch tolle Orte welche sehenswert sind und am Wochenende „bereist“ werden können :-)

    • Hallo Svenja,

      es freut mich, dass dir die Ideen gefallen!
      Das stimmt allerdings! Jeder möchte immer ganz, ganz weit weg und kennt oft noch nicht mal die eigene Umgebung richtig!
      Find ich persönlich aber eigentlich recht wichtig!

  6. Schöne Vorschläge! Treffen meinen Nerv. Ich laufe manchmal mit meinen kleinen Jungs einfach los, fahre Bus oder so, und wenn mich der Ältere fragt wohin wir fahren oder gehen, sage ich: mal sehn.

    • Das freut mich, dass dir die Ideen gefallen!

      Das finde ich ja wunderbar! Schauen die dann manchmal komisch oder finden die das toll? Also die, die fragen

  7. Hey Jessi,

    Sind echt sehr interessante Tipps dabei! Die Idee mit den Microadventures finde ich richtig klasse um sein Fernweh oder seine Sehnsucht nach Abenteuern kurzzeitig zu stillen. Es ist so einfach und gibt einem so viel, komisch das es (noch) so wenige Leute machen.

    Tipp 5) finde ich persönlich am coolsten! Selbst im eigenen Garten kann das schon ein kleines Abenteuer sein, wenn man sowas normalerweise nicht macht :)

    Liebe Grüße
    Alex

    • Hey Alex,

      danke für deinen Kommentar und dein Feedback!
      Ja. Es machen wirklich noch recht wenige!
      Und jaa. Wer einen Garten hat kann sich damit auf jeden Fall vortasten!

      Früher als Kind hab ich immer im Garten gezeltet! :)

      Liebste Grüße Zurück!

  8. Was ein schöner Post. Man sollte sowas viel öfters machen. Einfach mal los und nicht nachdenken, sich locker machen und Erfahrungen sammeln <3

  9. Simmel sagt

    Danke für deine Inspiration ;)… für dieses Jahr habe ich mir auch was ähnliches vorgenommen. Wollte mich an einem schönen Tag in den Zug setzen und mich irgendwo im Sauerland rauswerfen lassen, und dann mal sehen wohin mich mein Fahrrad bringt :)

  10. Zum Tip „gehe 100km“ wäre mein Vorschlag nicht:Starte früh Morgens da du dann wenn es hart wir die zweiten 50km in derMacht läufst. Daher starten die meisten 100kmMärsche ja auch am Abend.
    Mein Tip:Städte am Freitag abend. Mach zwischen 23 und 24Uhr in der letzten offenen Gaststätte eine Rast. Marschierte bis zum ersten offenen Bäcker am Morgen zum frühstücken. Dann wanderte weiter bis die 100km am Anend geschafft sind. Erhol dich dann am Sonntag….

    • Danke für dein Feedback und deine Tipps.
      Das ist ja auch nicht dafür gedacht, die 100km am Stück zu bewältigen. Sondern so schnell man eben kann (daher auch das Zelt & Schlafsack mitnehmen) – keine 24 Stunden Wanderung oder so. Es soll den Leuten ja Spass bereiten – auch wenn sie sich natürlich selbst ein wenig herausfordern sollen.

  11. Mein Tip:
    100 km Wanderung am Freitag Abend beginnen und nicht am Morgen.
    Dann ist es hell wenn es hart wird.
    Marathon oder 50km Wanderungen Morgens beginnen abends ankommen.

  12. Wibke sagt

    Hi Jessie :)
    Danke für die Inspiration!
    Ich finde deine Ideen zu Microadventures klasse.
    Das ist mal was Neues was man gut im Alltag realisieren kann.
    So kann man immer Abenteuer haben, wenn man will.
    Liebste Grüße,
    Wibke

    • Hallo Wibke!

      Ich danke dir für deinen Kommentar und die lieben Worte! Genau das ist es ja, wozu ich andere motivieren möchte! :)

  13. Yvonne sagt

    Hey :)

    Supergenialer Post. Ich hab mir jetzt jede Idee auf ein kleines buntes Zettelchen geschrieben, hängs mir an die Wand und immer wenn ich eins mache, nehm ichs runter. Mein Plan ist, dass die Wand zum Jahresende wieder leer ist :)

    • Hey,

      das finde ich ja eine tolle Idee! Lasse mich wissen, wie dein Plan funktioniert hat! :)

  14. Tolle Sachen sind dabei und vor allem einige realistische und umsetzbare :) Ich bin einmal mit meinem kleinen Auto immer der Sonne hinterhergefahren, bis sie untergegangen war. Dort bin ich dann im Wirtshaus gelandet… :)

    • Oh das klingt ja auch nch einem tollen Ding! :)
      Und jaa wäre ja blöd, wenn man die Sachen nicht umsetzen könnte!

  15. Hallo,

    danke für die vielen Inspirationen, ich werde definitiv welche ausprobieren.

    @Martin: Nachts loslaufen ist ein super Idee.

    Mein Vorschlag: Nach der Arbeit vom Arbeitsplatz aus loslaufen, sich ein schönes Plätzchen suchen und übernachten. Am morgen dann wieder auf die Arbeit gehen.

    Grüße
    Florian

    Grüße
    Florian

    • Das ist gerade für das Frühjar / Sommer eine super Idee finde ich :)

      Und danke für deinen Kommentar Florian!
      Wünsche dir ein schönes Wochenende!
      Jessie

  16. Norman sagt

    Hallo liebe Jessie,

    ich bin über die Weihnachtstage über deine bemerkenswerte Internetseite gestoßen. Und ja sie inspiriert mich sich, beruflich und privat war 2015 mehr als stressig, ich stand / stehe kurz vor dem Burnout.

    Deine Seite und deine tolle Idee kamen also genau zu richtigen Zeit ;-) um über wichtiger Dinge mir meine Gedanken zu machen, konkret bedeutet das jetzt, dass ich für 2016 mit meinem besten kumpel eine Wandertour planen werde.

    Aber als nächstes steht erst einmal in Team unser nächster N8 Cache an ;-)

    Ich wünsche dir und auch deinem Fuß alles Gute, viel Mut und Durchhaltevermögen. Ich bin mir ganz sicher, dass du dein Ziel erreichen wirst, und gönn dir zwischendurch mal eine Pause !

    Lg aus Köln

    Norman

    • Hallo Norman,

      oh das freut ich zu hören! Also, dass du rechtzeitig den Sprung gewagt hast und mehr auf dich und deinen Körper hörst. Wenn ich anderen helfen bzw inspirieren kann, freut mich das immer wieder und gibt dem, was ich hier so schreibe, auch einen Sinn! :)

      Lass mich wissen, wie es klappt und ob du selbst auch neue Abenteuer entdeckst / entwickelst :)

  17. Manuel sagt

    Ich fahre im Sommer mit dem Rad zu Seen im Umkreis von ca 50 km, meist nur mit Schlafsack. Immer nen guten Rotwein dabei und nach nem Glas gehts dann zum schwimmen, was im Mondschein der Hammer ist. So komm ich immer gut runter nach ner Arbeitswoche und kann Kraft für die nächste Woche tanken. Beim heimfahren hol ich mir…soweit in der Nähe vorhanden, nen Cache
    Was noch ne gute „Inspiration“ ist, ich lade mein Camping-Zeug aufs Radnund fahre einfach mal los. Limit 75 km…dann nächste Stage mit wieder mit nem „Ziel“; immer im Hinterkopf, diese Etappe, dann fahre ich wieder heim, da kommen n paar km zusammen. Und man lernt Landschaften kennen, die man sonst niemals sehen würde (+ 1…2…4 Caches ;) )

  18. Pingback: Heute mal - Wildcamping - catchawish.de

  19. Pingback: OutZeit 2016: Wander-, Reise- und Blog- Ideen – OutZeit Blog

  20. Hey,

    richtig coole Idee! :) Draußen schlafen hab ich mir schon lange mal vorgenommen.

    Zu deiner Liste würde ich gern noch ein paar Möglichkeiten bei steuern:

    – beleg einen Kletterkurs/ Tauchkurs oder eine Sportart auf dir du gerade Lust hast
    – Leih dir Ski und Snowboard aus und probierte im Winter mal etwas Neues aus
    – Zum Sandboarden muss man nicht in die Wüste. In Bayern gibt es hohen Sandberg mit Lift
    – es ist zwar nicht draußen, aber trotzdem ein tolles Erlebnis: Neue Gerichte ausprobieren. Zum Beispiel Sushi, Thailändisch oder brate einen Burger selbst

    Ganz Liebe Grüße

    Lydia :)

    • Hallo Liebes :)

      Danke dir für einen Kommentar und deine weiteren Ideen :)
      Und das mit dem Sandberg in Bayern finde ich ja interessant. Das wusste ich ja noch gar nicht?!

      LG aus Rumänien,

      Jessie

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