Projekt #RE THINK
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Scheitern an der Wursttheke #014 / #015

Seit 2 Wochen bin ich derzeit eher „erfolglos“ dabei meinen Lebensstil zu ändern. Es muss nicht gleich ein „Zero Waste“ – Lifestyle werden – aber darauf möchte ich hinarbeiten.

Gestern bin ich völlig motiviert mit meinem Jutebeutel und Behältern in den Supermarkt gestapft. Aufschnitt sollte her. Also nichts wie hin an die Wursttheke.

Dort wurde mein Elan ruckartig gestoppt. „Nein das dürfen wir nicht!“ In dem Moment war ich so irritiert – Ja. Sogar ein wenig verärgert, dass man Menschen „Müll aufzwingt“. Da hab ich völlig vergessen zu fragen, warum denn eigentlich.

Also schrieb ich an die Filiale eine Email.

 

#015

Bisher noch keine Antwort.

 

3 Kommentare

  1. Liebe Jessie,

    meine liebe Mutter versucht genau wie du, den Muell in unserem Haushalt auf null zu reduzieren. Wir haben also alles versucht in Glaesern zu kaufen. Diese haben wir dann ausgewaschen und als „Tupperdose“ weiterbenutzt. Ich hatte also mein Mittagessen in der Schule immer in so zuschraubbaren Glaesern mit. Da muss man zwar etwas mehr Gewicht mit sich rumtragen, aber es geht schon ganz gut. Am Anfang haben alle etwas komisch geguckt, am Ende des Schuljahres kamen einige Leute selber mit GLaesern an, das war ganz cool.
    Sie hat auch die gleichen Erfahrungen wie du an der Kaesetheke gemacht. Im Supermarkt duerfen sie dir wirklich nichts ohne Plastikverpackung geben wegen der Hygienevorschriften blabla. Wir haben aber ein Reformhaus bei uns in der Stadt und der Besitzer drueckt ein Auge zu und legt meiner Mutter immer den Kaese in ihre Metallbox direkt. Gemuese und Obst kaufen wir auf dem lokalen Markt. Der Biostand benutzt nur Papiertueten. Meine Mutter hebt die auf und bringt sie dann mit zum naechsten Einkauf.
    Ueber Haarseife weisst du ja wahrscheinlich Bescheid. Auf waschbaer.de kann man ausserdem viele Naturprodukte ohne Plastikverpackung kaufen.

    Ich freu mich darauf, noch viel mehr ueber dein Projekt zu lesen und neue Dinge zu lernen. Momentan lebe ich in Vietnam und bin wirklich so nachlaessig geworden. Hier wird alles dreimal in Plastik eingepackt und es ist so schwer, nein zu sagen. Aber deine Blogposts zu lesen hat mir einen richtigen neuen Motivationsschub verpasst. :) Vielleicht kann ich ja sogar das Thema mal mit meinen Schuelern ansprechen.

    Viele Gruesse
    Anna

    • Hallo Anna,

      oh vielen lieben Dank für deinen hilfreichen Kommentar und wunderbaren Tipps!
      Ja das ist wirklich nicht einfach – aber auf Märkte möchte ich auch wieder mehr gehen (kommen eigentlich aus einer Markthändler-Familie) & damit diese auch mehr unterstützen.

      Ja Gläser sammel ich auch schon fleißig bzw kaufe es dann nur in einem Glas – sofern möglich.
      Das ist ja lustig, dass die anderen dann auch damit ankamen! Einfach machen und zeigen das es auch anders geht regt Menschen eher dazu an sich damit zu beschäftigen als wenn man ihnen etwas aufzwingen will!

      Es freut mich, dass ich dich wieder ein wenig motivieren konnte! :)

      Ja Asien ist was die Verschmutzung angeht echt ein Hammer. Kann ich mir vorstellen, dass es dort dann schwer ist.
      Was genau machst du denn in Vietnam bzw was unterrichtest du? Und ich denke gerade in so Ecken ist das ein super Thema! Kommt natürlich auf das Fach an!

      Ja ich hab schon über Müllbeutel aus Maisstärke gelesen. Die wollte ich mir bald genauer ansehen! Habt ihr damit denn auch Erfahrung?

      Liebste Grüße nach Vietnam!
      Jessie

  2. Oh, mir ist noch etwas eingefallen: Wir benutzen Muellbeutel aus Papier. Die Essensreste, die sich nicht kompostieren lassen, frieren wir ausserdem ein, bis sich so viel gesammelt hat, dass es sich lohnt, alles wegzuschmeissen. Klingt seltsam, ist aber eigentlich echt praktisch, weil es nie mehr nach Muell riecht, weil etwas schon so lange im Muelleimer vor sich hin siecht.

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