Indien

Indien * Jeder verdient eine zweite Chance oder wie war das doch gleich ?

Nachdem es mich die letzte Woche ein Virus erwischt hatte & auch durch das Arbeiten im Büro keine großen Sprünge machen kann (zumindest unter der Woche) … habe ich euch heute ein paar kleine Freuden und Entdeckungen der Stadt mitgebracht.

Die Stadt und ich hatten gewisse Anlaufschwierigkeiten, aber jeder hat eine 2te Chance verdient – oder wie war das doch gleich?

Indien* Jeder verdient eine zweite Chance oder wie war das doch gleich?*
Nachdem es mir wieder besser geht – viel besser um genauer zu sein – war ich heute direkt mal wieder unterwegs. Erst im Park um jemanden einen verspäteten Geburtstagsgruß zu senden.

Indien* Jeder verdient eine zweite Chance oder wie war das doch gleich?*
Ausgesprochen wird es „Janam-din mubarak“ und heißt „Happy Birthday!“ oder logischerweise „Herzlichen Glückwunsch“!

Neben „Namasté“ (Welcome // Willkommen) derzeit leider auch das einzige hindische was ich kann. Leider! Obwohl ich nun schon eine Weile hier bin kam ich noch nicht dazu mich mehr mit der Sprache zu beschäftigen. Auf der Arbeit sind viele zu beschäftigt – mich eingeschlossen. Denn wenn ich Internet habe muss ich quasi 3 Sachen auf einmal erledigen ;)

Derzeit arbeite ich tatsächlich an einem Wandgestaltungskonzept für die Schulungs-/Büroräumen der Agentur für die ich hier 3 Monate arbeite.

Aber zurück zu dem Park in dem ich heute war um den Geburtstagsgruß in Szene zu setzen.

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Der Elliot Park. Direkt gegenüber von meiner Arbeit liegt dieser 83613km2 große Park in dem sich die Einheimischen zur Mittagspause oder am Wochenende zum Picknick treffen. Auch kann man hier wieder eine Menge Liebespaare finden.

Eine kleine Ruheoase mitten in der Stadt?

Wie schon des öfteren war ich erstaunt, wie ruhig es trotz der Geräuschkulisse außerhalb, an manchen Orten sein kann! Und ja: dieser Park gehört definitiv dazu!

 

Nachdem ich meine Sachen ins Hostel gebracht habe – irgendwie widerstrebt es mir das Hostel Hostel zu nennen. Immerhin wohne ich dort insgesamt 3 Monate. Aber wie nennt man es dann? Zuhause-auf-Zeit?

Naja wie auch immer – nachdem ich also meine Sachen weggebracht habe machte ich mich auf den Weg zum Kalighat Tempel.

Indien* Jeder verdient eine zweite Chance oder wie war das doch gleich?*
Für uns ist der Kalighat Tempel wohl eher ein unscheinbares Gebäude – da er durch die vielen Stände ein wenig untergeht. Es ist ein hinduistischer Tempel und liegt im Stadtteil Kalighat. Verehrt wird hier insbesondere die Göttin Kali.

Kali, „Die heilige Gebärende“, „Die Schwarze“, die Alles-Verschlingende. Sie ist eine bedeutende Göttin im Hinduismus und steht für die Aspekte des Todes und der Zerstörung – aber gleichzeitig auch der Bewahrung, Erneuerung und Schöpfung. Man glaub fest daran, dass ohne Zerstörung nichts Neues entstehen kann und damit das Tod und Leben eine untrennbare Einheit bilden.

Es gibt viele weitere (und ausschweifendere) Beschreibungen über Kali.

Wer mehr erfahren möchte hier ein paar Links:

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Vor dem Eingang des Tempels kann man an diversen Ständen Opfergaben erwerben oder Gebetsutensilien für daheim mitnehmen. Der eigentliche Tempelgang ist ziemlich eigenartig – zumindest für uns. Man quetscht sich mit einer Menge anderer Inder durch die Gänge zu der Gebetsniesche – wo dann plötzlich ein Gedränge wie bei einem kleinen Konzert abgeht und alle ihre Opfergaben zur besagten Götting Kali werfen – denn was anderes bleibt den meisten nicht übrig. Da es so voll ist zieht man dann meist auch gleich wieder ab um den anderen Platz zu machen.

Beim Rausgehen wurde ich noch gesegnet – natürlich wollte er eine kleine Spende. Allerdings kam ich gar nicht dazu darauf einzugehen und somit ist er leer ausgegangen.

Indien* Jeder verdient eine zweite Chance oder wie war das doch gleich?*
Dieser netten Gruppe indischer Businessmänner (hier nur ein kleiner Teil) hatte ich mich auf Einladung hin angeschlossen. Ohne sie hätte ich den Tempel wohl nie im Leben gefunden. Ich durfte mich nach dem Tempelbesuch diversen Fotos opfern – welche ich hoffentlich im Laufe der nächsten Woche bekommen werde.

Indien* Jeder verdient eine zweite Chance oder wie war das doch gleich?*
Damit verabschiede ich mich nach einem langen Tag in ein wohlverdientes Wochenende um mich morgen schon wieder ins Getümmel zu stürzen – nach spannenden Eindrücken und vielleicht einer Geschichte für euch. Man weiß nie, wen man trifft und wo man landet (wobei ich das hier in Indien aber besser wissen sollte ;) will nicht schon wieder auf einen Strassenstrich landen). Ein Plan für morgen gibt es auf jeden Fall schon! Also seid gespannt!

Warst du auch schon mal in Kalkutta? Auch im Kalighat Tempel? Wie war dein Eindruck? Oder warst du allgemein schon in einem hinduistischen Tempel? Wie war deine Erfahrung dort?

4 Kommentare

    • hehe. ist es wie in anderen ländern auch: ein tempel alle tempel – aber man nimmt sie trotzdem alle irgendwie mit?

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