Gedanken(FETZEN), nachaltiger leben
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HOW TO: Präsent sein. Hier und Jetzt. – So schaffst du es!

Der Alltag ist schnell. Man ist jeder Zeit erreichbar – oder hat zumindest das „gesellschaftliche“ Gefühl, immer erreichbar sein zu müssen. Man hat Angst etwas zu verpassen. Man möchte am liebsten immer 5 Dinge auf einmal erledigen (doch am Ende ist keines davon wirklich etwas erledigt).

Hab wieder Mut. Mut zur Lücke. Mut nicht erreichbar zu sein. Um für andere Sachen präsent zu sein. Diese voll und ganz genießen und erleben zu können.

Hier ein paar Ideen, wie du dies umsetzten kannst:

 

Setz‘ Grenzen

Sich mit jemanden zu einem Kaffee verabreden, obwohl dir eine Deadline im Nacken sitzt? Sei ehrlich zu dir: In so einer Situation bist du nicht präsent.

Sei ehrlich zu dir und deinem Gegenüber, und gönne dir diese Auszeit, wenn alle Aufgaben erledigt sind. Umso freier ist der Kopf für die schönen Sachen!

Schaffe dir Zwischenräume

Von einem Meeting zum nächsten zu hetzten, eine Aufgabe nach der anderen abarbeiten, …, das schlaucht. Es lässt dir keinen Raum dafür, das vorher erlebte / erledigte zu verarbeiten.

Geh kurz spazieren, meditiere, male oder mache irgend etwas anderes, um das Vorherige zu verarbeiten. Das Ganze aufzuschrieben, Revue passieren zu lassen, hilft ebenfalls. Dann hast du den Kopf wieder frei, für das nächste Meeting oder die nächste Aufgabe.

Immer nur eine Aufgabe

Um etwas wirklich, mit voller Hingabe, und gewissenhaft zu erledigen oder zu erleben, ist es wichtig, dich auch nur auf eine Sache zu beschränken. Nur so kannst du deine ganze Aufmerksamkeit darauf richten.

Arbeitest du, wie ich, am Laptop, dann schließe alle Programme / Tabs, die du gerade nicht benötigst. Nimmst du an einem Webinar teil, dann schließe deine Emails. Surf nicht auf Facebook. Eben nicht 5 Dinge aufeinmal machen, sondern eine Sache nach der anderen.

Sei präsent - im Hier und Jetzt! * BUNTERwegs.com

Geh auch mal offline

Klingt gruselig? Aber es macht sich wirklich bemerkbar.

Wir sind rund um die Uhr online. Fast zu jeder Zeit erreichbar.

Fang‘ klein an: zum Beispiel beim Frühstück oder beim Mittagessen. Schalte das Gerät am besten aus. So bist du nicht in Versuchung, gleich wieder auf Facebook, Twitter oder Instagram zu schauen.

Nach einer Zeit wird es dir leichter fallen. Dann geh den nächsten Schritt: Schalte es z.B. bei jeder Mahlzeit aus. Du bist abends mit Freunden unterwegs? Dann mach‘ das Teil aus. Genieße die Zeit mit den Liebsten. Die Online-Welt ist morgen auch noch da.

Musst du z.B. aus beruflichen Gründen oder in Notfällen erreichbar sein (als Mutter / Vater, Arzt o.ä.), dann schalte zumindest das Internet aus und sei nur für Anrufe erreichbar.

Sei mehr du selbst, und keine Show

Ein wichtiger Punkt. Du nimmst den Moment viel mehr wahr, wenn du einfach du selbst bist. Dann, wenn du keine Show hinlegst – um andere zu beeindrucken.

Verstecke dich nicht!

Du bist wundervoll.

So wie du bist!

Lass los

Du hast eine Idee, einen Gedanken; der dich nicht mehr los lässt? Dann schreibe ihn auf.

Atme!

Einfach, aber effektiv. Tief durch die Nase einatmen, und durch den Mund wieder ausatmen. Das hilft oftmals schon, wenn du dich überfordert fühlst. Wenn du nervös bist.

Mit jedem Luftaustoß geht die Anspannung. Wiederhole es so oft, bis du dich bereit fühlst.

Bereit fühlst, einfach du zu sein.

Präsent sein. Hier. Jetzt.

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Klar. Wir lassen uns gerne ablenken. Immerhin sind wir Menschen. Auch ich ertappe mich immer wieder dabei.

Doch wenn ich da draußen unterwegs bin, dann komme viele dieser Punkte von allein. Beim Wandern konzentriere ich mich nur auf eine Sache – naja. Manchmal auch auf zwei. Das Laufen und die Landschaft. Die Umgebung.

Ich merke dann immer wieder, wie sich in solchen Momenten etwas in mir verändert. Ich nehme die Dinge um mich herum dann wieder viel mehr wahr.

Hast du auch „Rituale“, um mal den Moment wieder mehr wahr zu nehmen? Hast du noch andere Tipps? Teile sie mit den anderen Leser_innen und mir, in den Kommentaren! Ich freue mich immer über neue Ideen und Methoden!

 

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2 Kommentare

  1. Das Smartphone einfach mal nicht einpacken und schon ist die Versuchung nicht da doch seinen kleinen klugen Kasten zur Hand zu nehmen. Dann kann man sich voll und ganz auf andere Dinge konzentrieren.

  2. Hi Jessie,
    sehr schöner Artikel!
    Für mich am wichtigsten ist es definitiv, einfach raus zu gehen.
    Du schreibst in deinem letzten Punkt, man konzentriert sich beim Wandern nur auf eines oder vielleicht auch auf zwei Dinge – ich würde noch weiter gehen: ich sage, man konzentriert sich beim Wandern oder bei anderen Aktivitäten in der Natur auf so viele Eindrücke, Gedanken, etc., dass gar keine Zeit mehr bleibt für Selfies, Facebook, Emails, usw. :-)
    Mir ging es erst vergangenes Wochenende so: Ich hatte mir noch vorgenommen, für meine Facebook-, Instagram- und Twitter-Accounts super Fotos vom Gipfel des Lusen zu posten. Und dann? Ich war von dem Panorama und dem Gefühl dort oben so begeistert, dass ich nichts davon gemacht habe. Da blieb später zuhause noch genug Zeit dazu!
    Deshalb ist Wandern für mich so entspannend!

    Liebe Grüße
    Tom

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