Gedankenfetzen

Hand auf’s Herz: Gedanken

Ein Blick auf den Kalender verrät mir, dass der Start meiner Wanderung nicht mehr weit entfernt ist. Auf der einen Seite macht mich der Gedanke daran aufgeregt hibbelig und freudig nervös. Auf der anderen Seite spielen aber auch Ängste und ein schlechtes Gewissen mit.

Gedanklich gehe ich meine Vorbereitungscheckliste noch einmal durch:
Rucksack, Zelt, Isomatte, 2 Shirts, …., die Route durch Deutschland, wo wird geschlafen?, … sieht alles top aus.

Doch ein Gedanke, der in letzter Zeit immer wieder aufkommt und alles andere als top ist: Ist es richtig die eigenen Bedürfnisse über die der Mitmenschen zu stellen? Ein schlechtes Gewissen macht sich breit – besonders, wenn es um meinen Freund geht. Allerdings gibt es da einen Deal zwischen uns. Er weiß, welche Stellung er in meinem Leben hat. Er kennt meine Beweggründe für die Wanderung noch etwas genauer. Zudem sind wir uns in letzter Zeit wieder viel, viel näher gekommen! Also warum macht man sich trotzdem ständig verrückt?

Diese Momente der Zweifel

Diese Momente. Wenn die Gedanken anfangen zu kreisen. Wirklich. Ich bin dankbar, dafür dass mich in diesen Momenten meistens niemand sieht.

Es gibt unzählige Dinge, die auf meiner Wanderung ungewiss sein werden. Da ich alleine unterwegs bin, werde ich auch noch genug Zeit haben, mich diesen hautnah zu stellen.

Klar, ich bin hier und da immer mal ein, zwei oder auch mal drei Wochen unterwegs, oft allein. Aber noch nie stand eine so lange Wanderung an, da sind solche Momente und Gedanken auch für mich neu.

Stärker als die Zweifel

Es sind ja nicht direkt Zweifel, sondern eher ein schlechtes Gewissen den Menschen gegenüber, die mir wichtig sind. Doch mit wem muss ich mehr Zeit verbringen als mit jedem anderen Menschen?

Richtig!

Mit mir selbst!

Genau deswegen ist die Gewissheit, dass ich es bereuen werden, wenn ich es nicht mindestens versucht haben, viel stärker also irgendwelche Ängste oder das schlechte Gewissen. Ich spüre so viel Energie und Potenzial in mir, wenn ich an diese Wanderung denke! Ich freue mich. Ich freue mich wahnsinnig auf die Erlebnisse und Erfahrungen, die ich unterwegs machen werde!

Mit den Menschen, denen ich wichtig bin (und die auch mir wichtig sind), wird es klappen. Man findet Wege und Lösungen.

Kennst du solche Momente? Warst du auch schon in Situationen, wie diesen? Das du den Menschen um dich herum nicht weh tun möchtest – dir das ganze aber auch alles andere als leicht fällt und fallen wird?

Und doch stellst du dich diesen Ängsten und dieser Ungewissheit!

 

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2 Kommentare

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