Gedanken(FETZEN)

Das Leben leben

Das letzte Jahr hielt einige Überraschungen für mich bereit – nicht alle waren gut, aber auch nicht alle schlecht.

Es hat mich jedoch ganz schön überfordert und ich habe irgendwie den Überblick verloren – über alles. Über das, was ich möchte. Über das, was ich habe. Über das, was ich nicht möchte.

Detaillierter darüber schreibe ich in diesem Artikel, in dem ich dir davon erzähle, welche Faktoren mich das letzte Jahr über geformt und beschäftigt haben.

Viele fragen sich, warum ich meine Wanderung immer mal wieder unterbreche – meine Antwort ist einfach: Das Leben ist zu kurz, um nur ein Abenteuer zu erleben! Es macht mich glücklich meinem Herzen zu folgen und die Chancen so wahr zu nehmen, wie sie sich eben ergeben. Wer weiß, wann ich diese Chance/n nochmal bekomme?

Es kann auch gut sein, dass ich demnächst ein Jahr in Svalbard einlegen werde, um dort zu leben und zu arbeiten – sollte sich die Chance ergeben, auf jeden Fall!

Es gibt einfach zu vieles was ich erleben möchte, was ich mit dir teilen möchte. Die Welt bietet uns soviele Chancen heutzutage, wir sollten sie wahrnehmen wie sie kommen und nicht überlegen, ob es anderen passt.

Es muss dir passen! Es muss dir gefallen! Es muss dir gut tun!

Viel zu lange habe ich zwar das getan, was ich wollte – Wandern, Reisen und gleichzeitig die Möglichkeit haben Geld zu verdienen – aber nie ganz frei, nie ganz ohne den eigen auferlegten Druck, was andere von meinen Entscheidungen denken. Besonders am Anfang meiner Wanderung musste ich mich oft rechtfertigen, warum ich denn eine Winterpause einlege oder dies oder das tue.

Mir wurde von anderen wiederum oft auf die Finger gehauen, dass ich mich nicht rechtfertigen muss. Dass die Leute damit recht hatten, war natürlich klar. Aus dem Strudel rauszukommen, den Kopf wieder frei zu bekommen, alle Erwartungen der anderen abzuschütteln ist aber noch mal eine ganz andere!

Mein Traum zu Fuß von Deutschland nach Nepal zu gehen besteht immer noch, es geht auch weiter: Ende März, wenn mein Visum für Neuseeland ausläuft. Mir ist mittlerweile egal, ob es 1, 2 oder 3 Jahre braucht – ob es am Stück passiert oder nicht (am Anfang hatte ich den Wunsch es am Stück zu begehen, habe mich aber meiner Situation (Beziehung) angepasst und eingelenkt). Das ich die Wanderung stückel, bereue ich nicht im geringsten!

Im Gegenteil: Es ist alles Teil des Abenteuers, des Lebens – dass besonders wir Deutschen viel zu oft viel zu ernst nehmen!

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