(Fern)WANDERN, Europa, Hamburg nach Nepal
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Tage 131 bis 133 von bunterwegs2nepal : Isperih nach Ostrovce in Bulgarien

Die ersten Tage in Bulgarien haben mich ehrlich gesagt schon ziemlich verzückt und das Motivationsloch, das in Rumänien existierte, wieder etwas gemindert.

Ganz zu optimistisch wollte ich allerdings auch nicht sein. Wer weiß, was mich hier in Bulgarien noch so erwarten wird?

Allerdings freute ich mich schon wahnsinnig darauf, in ein paar Wochen ein paar Wochen Pause zu machen und meinen Freund in Sofia zu sehen. Besuch aus der Heimat ist immer toll.

Aber erst einmal zu den Tagen 131 bis 133 meiner Wanderung von Deutschland nach Nepal.

Los geht’s!

Vorweg: Meine Festplatte mit den Bildern ist immer noch kaputt. Entschuldigt daher die wenigen Bilder.

09. Oktober 2016

Isperih (исперих) – Razgrad (Разград)
36,82 km

Das Wetter die letzten Tage war nicht so prickelnd und ich hoffte, für die lange Etappe etwas mehr Glück zu haben – und ich hatte Glück: Das Wetter war perfekt für so eine lange Strecke. Die Aussicht auf die nächsten Tage versprach aber eher enttäuschend zu werden.

Trotz der langen Strecke ist nicht viel passiert. Ich war einfach glücklich, denn schöner hätte es heute nicht sein können.

Jessie von BUNTERwegs. Unterwegs in Bulgarien * BUNTERwegs. Der Outdoor Blog mit Liebe zum Wandern und zur Street Art

An solchen Tagen denke ich aber immer viel nach. Es geht mir viel durch den Kopf.

Am meisten wird mir aber auf solchen Etappen immer bewusst, wie glücklich ich mich schätzen kann. Ich kann die Gedanken und den Blick schweifen lassen. Mich auf das Hier und Jetzt konzentrieren und einfach genießen.

10. Oktober 2016

Zero Day

Arbeiten, entspannen, arbeiten, planen.

Razgrad selbst fand ich jetzt nicht sonderlich hübsch. Es hat zumindest keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Zudem war ich von der gestrigen Etappe ziemlich erledigt und wollte mich ebenfalls für die Kommenden schonen.

11. Oktober 2016

Razgrad (Разград) – Ostrovce (Островче)
ca 16 km

Obwohl ich gestern einen Pausentage hatte, kam mir die kurze Etappe heute ganz recht. Die nächsten beiden werden wieder etwas länger (ca 28 km und 40 km).

Und obwohl es nur so kurz war, war es anstrengend. Es ging die ganze Zeit leicht, aber stetig bergauf. Nach 12 km dachte ich schon, dass das nun auch mal endlich aufhören kann mit der Steigung. War aber leider nichts.

Besonders dann kommt aber die Eigenmotivation zu Tage.

Denn: Kein anderer kann die Strecke für mich gehen. Niemand wird mich tragen. Gefahren werden will ich nicht. So bleibt mir nur einen Fuß vor den anderen zu setzen. Immer dem Ziel entgegen!

Das Wetter war grau und windig, dafür aber trocken. Der Wind ist (zumindest in der Kopfgegend) dennoch recht unangenehm. Schön, wenn man dann Ausrüstung hat, auf die frau sich verlassen kann.

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass es die nächsten zwei Tage trocken bleibt.

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1 Kommentare

  1. Hey Jessie,

    wunderbarer blog. Hatte ich auch mal vor, auf dem Landweg nach Nepal zu Reisen, aber es dann doch nicht verwirklicht, weil ich mich nicht entscheiden konnte zwischen Fahrrad fahren und Laufen, was ich allerdings mit Trampen gemischt hätte. Aber: Hut ab! Bin auch eine Fernwanderin, aber eher auf Jakobswegen in Europa unterwegs. Sonst ist meine Spezialisierung eher Leben mit wenig Geld. Mehr unter vagabundenblog.wordpress.com, wo ich nur noch selten schreibe, aber das dafür schon seit Jahren…

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