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Tage 214 bis 216 von bunterwegs2nepal: Von Alaplı nach Kozlu

Unterwegs gibt es gute und schlechte Tage.

Manchmal im Wechsel, machmal dauert die Phase (welche auch immer) etwas an.

Doch meistens kann ich mich nicht beklagen – ohne die schlechten Tage wüsste ich die guten ja auch nicht zu schätzen. Oder wie siehst du das?

08. März 2017

Alaplı – Ereğli
17,78 km

Es gibt Tage da bin ich angespannt, lustlos, unmotiviert und dann sind da Tage: völlig entspannt, motiviert und man kann kaum erwarten raus zu kommen. Oder ein Mix aus beidem.

Heute war einer der entspannten Tage. Beinahe perfekt.

Kennst du das Gefühl, wenn du zweifelst, über Dinge zu viel nachenkst und dann ist da dieser Moment, wo du das Gefühl hast, dass sich alles fügt? Genau so ein Tag war heute.

Zwischen Alaplı und Ereğli in der Türkei * BUNTERwegs.com Der Outdoor Blog und Fitness Blog mit Liebe zum Wandern, zum Crossfit und zur Street Art

Wieder mit viel Liebe für die Sache.

Endlich kommen die ganze Eindrücke der letzten Tage auch bewusst bei mir an. Obwohl ich langsam unterwegs bin – für einige zu langsam – kommt der Kopf bei den ganzen Erlebnissen nicht hinterher.

Heute morgen war es kühler als erwartet. Fror ich sogar ein wenig. Im Laufe des Tages wurde es wieder wärmer. Die Strecke selbst war heute ohne Vorkommnisse. Ausser das mir Autofahrer, die an mir (in die falsche Richtung) vorbeifahren und dann umdrehen und wollen, dass ich einsteige, etwas dubios vorkommen.

Zwischen Alaplı und Ereğli in der Türkei * BUNTERwegs.com Der Outdoor Blog und Fitness Blog mit Liebe zum Wandern, zum Crossfit und zur Street Art

Da ich meist immer der Strasse folgen muss, ohne ständig auf das GPS zu schauen, kann ich mich oft auf andere Sachen konzentrieren oder einfach mal die Gedanken schweifen lassen. Die Seitenstreifen sind (mal mehr, mal weniger) so breit, dass das Gehen dort recht angenehm ist.

Ein Boot kurz vor Ereğli in der Türkei * BUNTERwegs.com Der Outdoor Blog und Fitness Blog mit Liebe zum Wandern, zum Crossfit und zur Street Art

09. März 2017

Zero Day

10. März 2017

Ereğli – Kozlu
43 km

Eigentlich fing der Tag ganz okay an: Kam gut aus dem Bett, hatte leckeres Frühstück und checkte aus.

Als ich dann mein Garmin Oregon 650t anmachte um die Route anzusehen, musste mir irgendwie die Stufe abhanden gekommen sein – da war es auch schon zu spät: Ich küsste den Boden herzlichst mit den Knien.

Ob ich nun die lange Strecke schaffe? Erstmal sah es so aus. Wollte ich mir das Unheil an den Knien auch noch nicht ansehen. Ein paar Kilometer weiter merkte ich allerdings, dass mein linker Fuss etwas abbekommen hat. Da die Hose an den Knien nun ihr übriges tat, wurde erstmals eine Pause eingelegt. Ich verarztete mich und nahm etwas Seelennahrung zu mir (Zartbitter Schoki mit 80% Kakao und nein, nicht das ganze Ding ).

„Schon besser!“, dachte ich mir.

Allerdings wird es bei vielen Steigungen mit dem Fuss schwer werden. Egal. Erstmal ein Stück Wald. Anfangs war es richtig neblig und ich sah kaum was vor mir lag. Doch das verflog schnell. Mit schönen Anstiegen ging es weiter und dann eine tolle Aussicht.

Das machte den Sturz fast vergessen.

Endlich mal abseits der Strasse. Es ging circa 10 km einen Waldweg auf und ab.
Dann kam wieder Strasse. Der Asphalt war leider nicht so Fuss-freundlich. Ich lief deswegen eh schon wie eine Schnecke: Naja erstmal Mittag. Danach ging es erstmal wieder, doch die letzten Kilometer musste ich eine Fahrgelegenheit wahrnehmen. War es doch echt unangenehm mit dem Fuß. Brauch das gute Stück (den Fuss) ja noch eine Weile.

Etwas ausruhen und dann ist es morgen hoffentlich schon wieder vergessen.

Es hätte mich ja auch schlimmer treffen können!

Ich erinnere mich noch sehr gut an den Sturz – und an andere vorherige auch. Hast du dich unterwegs – auf Wanderungen oder Reisen – schon mal verletzt? Was ist passiert und wie ist es, wenn du dich heute daran zurück erinnerst?

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